(openPR) Der Name Ribas wird auf Mallorca seit jeher mit der Kultivierung von Nutzpflanzen wie Oliven, aber vor allem von Weinreben in Verbindung gebracht. Bereits im Jahre 1711 begann Pedro Ribas de Cabrera mit dem Bau einer Bodega, der Ca’n Ribas, dem Haus Ribas, welches von Jahr zu Jahr guten Wein hervorgebracht hatte und somit über die Grenzen Mallorcas hinaus Anerkennung fand. Auf Mallorca das älteste Weingut, darf sich Ribas heute mit dem Titel der drittältesten Bodega Spaniens schmücken. Die heutigen Nachfahren, vor allem die Grand Dame des mallorquinischen Weinbaus Maria Antonia Oliver von der Bodega Ribas in Consell, versuchen dem positiven Beispiel der Vergangenheit nachzueifern. Tradition, ein großer Familiensinn und die Passion, ein rundum gutes Produkt abzuliefern, werden heute wie damals großgeschrieben. Dabei wird Ribas seit 2004 von Tochter Araceli Servera Ribas geleitet, einer studierten Oenologin. Bevor man aber auf die Idee kommt, bei Ribas sei das totale Matriarchat ausgebrochen, sollte erwähnt werden, dass auch maskuline Wesen an dem Geschick der Bodega mitwirken. Ganz dem Familiensinn ergeben kam nämlich auch der Bruder Xavier 2005 auf die Bodega zurück, auch er ein studierter Oenologe. Unter diesem geschwisterlichen Zweigespann ist die Zeit auf der Bodega, trotz des spürbar historischen Flairs nicht stehengeblieben. Das alte Haus wurde modernisiert und für die Ansprüche einer optimalen und zeitgemäßen Weinbereitung gründlich renoviert. Auch die alte Mühle wurde für die Fasslagerung leergeräumt.
Alte Reben für herausragende Qualität
Auf den 40 Hektar Anbaufläche hingegen ist höchste Natürlichkeit angesagt, wobei die Kiesböden, die komplett mit großen Steinen überdeckt sind, es der Bodega sogar erlauben im Sommer auf Bewässerung zu verzichten. Die Tatsache, dass bei Ribas die Rebstöcke einheimischer Rebsorten wie etwa Manto-Negro älter als 45 Jahre und die Rebstöcke fremder Rebsorten wie Merlot älter als 20 Jahre sind, begünstigt die Herstellung von Weinen, die sich zu den absolut besten Mallorcas zählen dürfen. Dies hat vor allem zur Folge, dass sie nur bei ausgesuchten gastronomischen Adressen zu finden sind. Mit Stolz sagt Araceli Ribas: „Wenn es einen Ribas auf der Weinkarte gibt, muss es ein gutes Restaurant sein.“












