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Kunstruiert konstruiert ungewöhnliche Kunsträume

01.02.201011:19 UhrKunst & Kultur
Bild: Kunstruiert konstruiert ungewöhnliche Kunsträume
Aussenansicht des Ausstellungsraumes IRBIS
Aussenansicht des Ausstellungsraumes IRBIS

(openPR) Der gefrorene Kunstraum IRBIS fordert zum Dialog mit der eigenen Identität heraus.

Der Basler Verein „Kunstruiert“ unterstützt durch eine kuratierte Ausstellung mitsamt Publikation, junge Kunstschaffende und Theoretiker. Der Ausstellungsraum IRBIS aus gefrorenem Schnee befindet sich, seit dem 26. Dezember im Zentrum von Samedan. Zum Titel „Eingefroren, festgehalten? Von der Vergänglichkeit der Identität“ zeigen Kunstschaffende aus der Schweiz ihre Positionen.



Die sechs ausgewählten Künstlerinnen und Künstler, Bianca Dugaro, Mirjam Kradolfer, Denis Handschin, Franticek Klossner, Stefan Baltensperger und Alejandro Roquero, zeigen ihre Werke zur Identität. Der Mensch, die Umwelt, aber auch derart abstrakte Gebilde wie Wertvorstellungen oder gar der Kulturbegriff sind prozesshafter Vergänglichkeit unterworfen. Sinnbild dafür ist auch der aus Schnee gebaute Kunstraum IRBIS, der nur bei eisigen Temperaturen besteht.

Dem Zeitgeist im Engadin begegnen
Die Ausstellungsserie des Vereins „Kunstruiert“ stellt den Identitätsbegriff in Frage, ohne dabei endgültige Antworten geben zu wollen. Die Kunstschaffenden interpretieren den Zeitgeist und damit verbunden das Verständnis von Identität mal ernsthaft direkt und herausfordernd, mal verspielt und hintergründig. Fotografien, Installationen und Performances legen Zeugnis ab von einer reifen und stets neugierigen Sicht auf das gegebene Thema.

Kunst aus dem Gefrierschrank 05.02.2010 - 07.02.2010 Franticek Klossner

Die vierte Ausgabe der Ausstellungsreihe von IRBIS, dem Kunstraum aus Schnee in Samedan, überrascht mit Eisbüsten des bekannten Schweizer Künstlers Franticek Klossner.

Eine Installation aus Eisbüsten von Franticek Klossner markiert einen weiteren Höhepunkt in der Ausstellungsreihe „Eingefroren, Festgehalten? Von der Vergänglichkeit der Identität“ im Kunstraum IRBIS. Indem die aus Eis geschaffenen Kunstwerke den Temperaturen ausgeliefert sind und sich somit von Tag zu Tag verändern, verdeutlicht Klossner seinen Identitätsbegriff: Alles ist im Fluss; auch der Mensch und seine Identität.

Kunst und Natur werden Eins
Vergänglichkeit und Transformation werden den Schneeraum während dieses Ausstellungswochenendes prägen. Für die Besucher wird es besonders interessant sein zu beobachten, wie sich die Eisplastiken verformen oder begünstigt durch frostige Temperaturen ihrer Umwelt standhaft trotzen.
In ihrer stillen und poetischen Umsetzung verbinden sich Kunstwerk und Ausstellungsraum zu einem grossen Ganzen, das sich wiederum einmalig in die verschneite Engadiner Landschaft einfügt. In der Betrachtung dieser Eis gewordenen Interpretation des Zeitbegriffes bekommt eine zentrale Aussage von Franticek Klossner eine philosophische Tragweite: ,,Ein Individuum gibt es nicht, wir sind flüssige Identitäten“.

Ein Konzept mit Zukunft
Franticek Klossner nimmt im diesjährigen Ausstellungsprogramm von IRBIS eine tragende Rolle ein: IRBIS bietet jungen und aufstrebenden Schweizer Kunstschaffenden eine professionell kuratierte Ausstellungsplattform. Da mit den Jungkünstlern auch ein bereits etablierter Name der Kunstszene ins Programm aufgenommen wird, können beide Seiten nachhaltig profitieren: Die Jungkünstler gewinnen zusammen mit dem bekannten Kunstschaffende wertvolle Ausstellungserfahrung und der etablierte Künstler erhält durch den Kontakt mit den Newcomern spannende und frische Impulse.

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