openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Typische Kostentreiber der CRM-Systeme

28.01.201017:16 UhrIT, New Media & Software

(openPR) (Karlsruhe, 28.01.2010) Den bestmöglichen Nutzen aus einer CRM-Lösung bei möglichst geringen Kosten zu erzielen, ist ein Spagat, der sich vor allem in Krisenjahren immer schwieriger bewältigen lässt. So kämpfen viele Unternehmen mit einer hohen Kostenkomplexität aufgrund der technischen und organisatorischen Heterogenität ihrer CRM-Systemlandschaften. Zudem verursacht eine Vielzahl oft unübersichtlicher Kostenkomponenten eine mangelnde Transparenz. Mario Pufahl vom CRM-Spezialisten ec4u expert consulting ag beschreibt aus seiner Beratungspraxis heraus typische Kostentreiber beim Einsatz von Kundenmanagementlösungen:



1. In der Planungsphase findet keine ausreichende Berücksichtigung der Kostenverhältnisse statt: Sowohl bei der erstmaligen Einführung einer CRM-Lösung als auch bei einem Systemwechsel müssen grundsätzlich mehrere Alternativen bewertet werden. Dies beschränkt sich häufig jedoch auf einen strategischen, funktionalen sowie technischen Vergleich der alternativen Systeme. Hingegen gerät in dieser Phase eine konsequente wirtschaftliche Betrachtung der gesamten relevanten Kosten häufig in den Hintergrund. Erfolgte dadurch bereits die Präferierung eines bestimmten CRM-Systems nach strategischen oder technischen Kriterien, haben Projektbeteiligte anschließend häufig kein offenes Ohr mehr dafür, eine kritische Bewertung unter Kostenaspekten vorzunehmen.

2. Punktuelle statt ganzheitliche Kostenbewertung: Wichtig bei einer Analyse der Kostensituation ist, dass alle Kosten, die über den gesamten Lebenszyklus der CRM-Lösung anfallen, Berücksichtigung finden. Dabei sollten neben Lizenz- und Wartungskosten, auch Projektaufwendungen inklusive der Implementierung, Tests, Schulungen von fachlichen und technischen Mitarbeitern, Roll-out sowie der Aufbau der Infrastruktur und die laufenden Betriebskosten bewertet werden. TCO beinhaltet Kosten für die Technologie, die Prozesse und das interne wie externe Personal. Nur die Bewertung aller relevanten Kosten für ein CRM-Vorhaben mit einer begleitenden Analyse des Return on Investment (ROI) ergibt ein reelles Bild über die Wirtschaftlichkeit eines CRM-Systems.

3. Die Struktur und Herkunft von Kosten bleiben vielfach im Dunkeln: An der Kostenschraube lässt sich nur drehen, wenn klar ist, unter welchen Bedingungen die Aufwendungen entstehen. Zu diesem Zweck müssen insbesondere die vertraglichen Aspekte sowie die Prozessstrukturen und Kennzahlenverhältnisse sowohl quantitativ als auch qualitativ untersucht werden:
• Vertragliche Ebene: Über eine systematische Betrachtung der bestehenden Lieferanten- und Dienstleistungsverträge lässt sich aufzeigen, welche inhaltlichen und strukturellen Anforderungen an Vertrags-/Leistungsvereinbarungen in vergleichbaren Konstellationen im Markt existieren. Dies gilt insbesondere für die Leistungs-/Servicekataloge, Service Level Agreements und SLA-Reports.
• Prozessuale Ebene und Kennzahlen: Die CRM-Prozessstrukturen und Kennzahlenverhältnisse müssen in Anlehnung an Standards und Best-Practices analysiert werden.
• Ebene der Kostenstrukturen: Bei der TCO-Berechnung sind die Gesamtkosten in einzelne Kostenblöcke zu gliedern. Zu den initialen Aufwendungen zählen beispielsweise das Hardware- und Software-Investment sowie Lizenz-, Implementierungs- und Schulungskosten. Die laufenden Aufwendungen betreffen insbesondere den Betrieb nebst Wartung, Support, die Weiterentwicklung und Upgrades.

4. Eigenbetrieb statt CRM on demand: Zu den zentralen Vorteilen der Auslagerung von CRM-Lösungen gehören neben der schnellen Einführung und einer höheren Flexibilität insbesondere auch geringere und klar kalkulierbare Kosten. Insofern müssen solche SaaS-Konzepte ein fester Bestandteil der strategischen Überlegungen zur nachhaltigen Optimierung der Gesamtaufwendungen für das Kundenmanagement sein. Da das Leistungsprofil von CRM on demand-Angeboten im Markt je nach Produktphilosophie und Zielgruppenausrichtung erhebliche Unterschiede aufweist, sollte für die Evaluierung eine Matrix der Mindestanforderungen entwickelt werden. Dazu muss neben den funktionalen Anforderungen und der unmittelbaren Einsetzbarkeit beispielsweise auch nahtlose Migration von Daten, unkomplizierte Integration in Backoffice-Prozesse, einfache Abbildung bestehender Geschäftsprozesse und intelligente Unterstützung der Benutzer gehören.

5. Einsparchancen durch CRM-Systemwechsel bleiben ungenutzt: Auch eine bestehende CRM-Lösung muss sich einer kritischen wirtschaftlichen Bewertung stellen. Denn oft lassen sich mittels einer veränderten Lösungsstrategie, bei der entweder das Altsystem gegen ein neues und kostengünstigeres System ersetzt oder ein SaaS- bzw. On-Demand-Konzept verfolgt wird, die CRM-Gesamtbetriebskosten nachhaltig optimieren. Allerdings scheuen Anwender häufig, vornehmlich aus Kostengründen, einen Wechsel der Lösung vorzunehmen. Doch da die neuen Generationen der CRM-Lösungen meist einen deutlichen Mehrwert bieten, werden im Regelfall neben den Ersparnissen weitere Nutzeneffekte erzielt.

6. Ausschließlich interne Kostenbewertungen statt externe Vergleiche durch Benchmarks: Interne Kostenanalysen müssen nicht zwangsläufig eine ausreichende Bewertungsgrundlage bieten, selbst wenn sie sehr umfassend und präzise vorgenommen wurden. Denn allein aus der internen Betrachtung heraus lässt vielfach nicht genau klären, ob bestimmte Verfahren und Prozesse ein Optimum an Effizienz und Wirtschaftlichkeit bieten. Notwendig sind deshalb Vergleiche mit Unternehmen derselben Branche und ähnlichen CRM-Bedingungen. Solche Benchmarks können durch ihre ergänzende Sicht wesentlich dazu beitragen, versteckte Kostentreiber zu identifizieren.

„Letztlich steht und fällt alles mit einer präzisen Kostenanalyse“, urteilt ec4u-Direktor Pufahl. „Nur über eine objektive und gesamtheitliche Betrachtung kann eine gesicherte Basis für Optimierungsmaßnahmen geschaffen werden“, plädiert er für eine systematische Vorgehensweise. „Denn um die wirtschaftliche Basis verbessern zu können, muss man ihre Ursachen und Bedingungen kennen und verstehen.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 392003
 790

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Typische Kostentreiber der CRM-Systeme“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von ec4u expert consulting ag

Digitale Transformation verlangt veränderte CRM-Strategien
Digitale Transformation verlangt veränderte CRM-Strategien
Die aktuelle Diskussion zur digitalen Transformation hinterlässt auch deutliche Spuren in den CRM-Strategien der Unternehmen. Sie stehen nach einer Vergleichsstudie der ec4u expert consulting ag in steigendem Maß vor einer Neudefinition. Der Erhebung unter mehr als 200 Sales- und Marketingverantwortlichen zufolge ist nur ein Fünftel von ihnen sehr zufrieden mit ihren aktuellen Verhältnissen im Kundenmanagement, für weitere 31 Prozent gilt dies mit gewissen Einschränkungen. Damit ist der Anteil der Unternehmen, in denen eine deutliche Unzufr…
Kundenmanagement nicht auf digitaler Augenhöhe mit den Kunden
Kundenmanagement nicht auf digitaler Augenhöhe mit den Kunden
Nach den Beobachtungen der ec4u expert consulting ag weisen die CRM- und Vertriebsorganisationen erhebliche Defizite bei der digitalen Transformation auf. Das Beratungshaus befürchtet deshalb für diese Unternehmen, dass sie ihre Zurückhaltung bald durch eine schleichende Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit und des Geschäftserfolgs im Markt bezahlen müssen. „Die starke Verbreitung der sozialen Netzwerke und mobilen Kommunikation hat gravierende Konsequenzen für das Kundenmanagement“, stellt ec4u-Vorstand Mario Pufahl fest. Über die mode…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Am 21. September 2017 im Messeturm Frankfurt: Sitewards Partnertag - BUSINESS INTEGRATION FÜR DEN E-COMMERCEBild: Am 21. September 2017 im Messeturm Frankfurt: Sitewards Partnertag - BUSINESS INTEGRATION FÜR DEN E-COMMERCE
Am 21. September 2017 im Messeturm Frankfurt: Sitewards Partnertag - BUSINESS INTEGRATION FÜR DEN E-COMMERCE
… Systemlandschaften (SAP, ERP, PIM, CRM) zu integrieren ? Welche Veränderungen in der Unternehmenskultur ergeben sich aus der digitalen Transformation? ? Wie sieht eine typische Business-Integration in den mittelständischen Systemlandschaften aus? ? Was muss bei der Digitalisierung von Prozessen beachtet werden? ? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? ? …
Bild: Ergebnisse des CRM Excellence Tests auf der IT & Business 2015Bild: Ergebnisse des CRM Excellence Tests auf der IT & Business 2015
Ergebnisse des CRM Excellence Tests auf der IT & Business 2015
… betriebswirtschaftlicher Abläufe. Auf der Leitmesse für Kundenmanagement stellt der CRM-Experte Stephan Bauriedel mit dem CRM Excellence Test 2015 einen unabhängigen Vergleichstest führender CRM-Systeme vor. Darüber hinaus zeigt er anhand von drei Live Duellen, wie CRM-Systeme modernes Kundenmanagement unterstützen. Mit dem umfangreichen CRM Excellence Test …
Bild: CRM Live Duelle auf der IT & Business 2015Bild: CRM Live Duelle auf der IT & Business 2015
CRM Live Duelle auf der IT & Business 2015
… Live Duellen zeigen CRM-Anbieter, wie ihre Systeme einen vorgegebenen Prozess unterstützen. CRM Excellence Test 2015 Der CRM Excellence Test 2015 ist ein neutraler Vergleich von CRM-Systemen anhand von 15 CRM-Best-Practice-Prozessen. Die CRM Live Duelle zeigen drei Szenen aus dem CRM Excellence Test 2015. Stephan Bauriedel berichtet über das Vorgehen, …
paginium auf der Cebit2012: Trends bei Ausgangskorrespondenz im Kundenservice
paginium auf der Cebit2012: Trends bei Ausgangskorrespondenz im Kundenservice
… Jahr erstmalig statfindet, ist: Schneller - Besser - Günstiger: Ausgangskorrespondenz im Kundenservice Wie Unternehmen effizienter werden können und die Kundenzufriedenheit heben + Kostentreiber Ausgangskorrespondenz im Kundenservice und Call-Center + Wie lange darf die Anpassung einer Dokumentvorlage dauern + Einsparungen bei Druck- und Portokosten …
Outsourcing von CRM-Diensten nimmt zu - Trend zum Self-Service
Outsourcing von CRM-Diensten nimmt zu - Trend zum Self-Service
… http://www.gartner.com/regionalization/content/emea/de/home.jsp Zahlen zum Markt für Customer Relationship Management (CRM) veröffentlicht, die zu denken geben. Rund 50 Prozent der von Gartner befragten Unternehmen, die in CRM-Systeme investiert hatten, betrachteten ihre Projekte damals als gescheitert. Außerdem hatte Gartner errechnet, dass 42 Prozent der erworbenen CRM-Lizenzen gar nicht genutzt wurden. Auf …
Bild: SAP, Microsoft & Co. im CRM Live DuellBild: SAP, Microsoft & Co. im CRM Live Duell
SAP, Microsoft & Co. im CRM Live Duell
… Arbeitsschritte und lässt die Hersteller zeigen, wie ihre Software diesen Prozess am besten unterstützt. Der direkte Vergleich der Lösungen offenbart Stärken und Schwächen der CRM-Systeme. Doch die Duelle haben keinen Sieger oder Verlierer im klassischen Sinn. Vielmehr werden dem Publikum unterschiedliche Ansätze präsentiert, wie die eigenen Prozesse …
CRM-expo: VOI weckt Interesse für neue Themen
CRM-expo: VOI weckt Interesse für neue Themen
… unterstrichen, dass das Kundenbeziehungsmanagement in den Unternehmen eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Das zeigt sich nicht nur in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen sondern auch in der engen Verknüpfung der Themen Service, DMS, ECM und ERP mit CRM, aber auch in der Rolle von CRM-Systemen für die gesamte Produktentwicklung und Markteinführung.“
Fitness-Check analysiert Stärken und Schwächen in der CRM-Organisation
Fitness-Check analysiert Stärken und Schwächen in der CRM-Organisation
… zum Reifegrad von CRM in den Unternehmen, andererseits werden ausführlich typische Schwächen in der CRM-Praxis beschrieben. Zudem werden in dem 11-seitigen Leitfaden die Kostentreiber von CRM-Systemen genauer unter die Lupe genommen. Ergänzend dazu beinhaltet sie einen ausführlichen Selfcheck mit 30 Fragen, anhand derer das Unternehmen seine technischen …
Bild: Graue Listen gegen SPAMBild: Graue Listen gegen SPAM
Graue Listen gegen SPAM
… und Medien an der Universität Hamburg beziffert die Kosten für die Bearbeitung von unerwünschten E-Mails auf rund 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr.Kostentreiber sind vor allem die bei den Empfängern eintretenden Änderungen ihres Surf- und Arbeitsverhaltens. Die Studie empfiehlt die Nutzung zentraler SPAM-Filter-Systeme. LiSS Firewall- und Gateway-Lösungen …
Hybrid Learning: 25% Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Kostenreduzierung
Hybrid Learning: 25% Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Kostenreduzierung
Die größten Kostentreiber in Service- und Vertriebscentern sind die Personalkosten. Gut ausgebildetes und regelmäßig weiterqualifiziertes Personal ist der Garant für Qualität und wirtschaftlichen Erfolg. Durch Hybrid Learning können berufliche Fortbildungen kostengünstiger und nachhaltiger vermittelt werden. Mitarbeiter und Führungskräfte sind es gewohnt …
Sie lesen gerade: Typische Kostentreiber der CRM-Systeme