(openPR) Von Smart Metering zu umfassenden Mehrwertdiensten
Technologische Kompetenz für Smart Metering verbindet sich mit den Bedürfnissen der Wohnungswirtschaft und den Stadtwerken zu einem umfassenden Angebot an Smart Building Services, die sich wiederum an den Bedürfnissen der Mieter orientieren.
Die Webolution GmbH, Drensteinfurt bei Münster, hatte zu den Smart Building Tagen nach Münster eingeladen. Vertreter der Wohnungswirtschaft, Stadtwerke und Energieerzeuger, sowie Anbieter von Smart Building Hard- und Software stellten in ihren jeweiligen Vorträgen sowohl die Produkt- als auch die Nutzersicht dar.
Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmern eine Rundumsicht auf den Smart Building Themenkomplex zu geben und den Austausch von zielführenden Informationen für die weitere Produkt- und Dienstleistungsentwicklung. Der Forderung der Webolution GmbH nach offenen, allgemein verbindlichen Standards für alle „Smart“ Themen stimmten sämtliche Teilnehmer uneingeschränkt zu. Die Teilnehmer waren sich einig, dass ein so großer Markt wie Deutschland es sich nicht leisten kann, sich in den Smart Building Themen europaweit durch technologische Sonderentwicklungen zu isolieren und auf diese Weise künstlich den Markt abzuschotten. Dieser losgelöste, aus Herstellersicht durchaus verständliche Blick auf den Markt wurde als nicht unterstützens- und verfolgenswert angesehen. Die Vielfalt der Lösungsansätze und die damit verbundenen Nutz- oder Mehrwerte für Vermieter und Mieter brauchen eine austauschbare und wettbewerbsfähige Technologiebasis.
Das µWEB Konzept von Webolution entspricht diesen Forderungen voll und ganz. Die Konzeptbasis ist ein Miniaturwebserver, besser bekannt als MAS (Multi Application Server). Der MAS erlaubt es, die komplexen Anforderungen der Gebäudewirtschaft, der Energieversorger und der dazugehörigen IT Strukturen zu integrieren und ist gleichzeitig für aktuelle Dienstleistungen und zukünftige Aufgabenstellungen verwendbar. Der MAS unterstützt sämtliche Internetprotokolle und Sicherheitsstandards und ist damit die universelle Schalt- und Schnittstelle für alle Sensoren, Aktoren und Messgeräte, die sich heute und morgen in den Gebäuden wiederfinden. Dem Anspruch nach Austauschbarkeit wird durch eine Multiprotokollarchitektur erfüllt, die auch aktuelle Messgeräte unterstützt, die noch nicht die geforderten offenen Standards erfüllen.
Die Messgeräte und Zähler, die über den MAS bereits heute angebunden werden können, sind Strom-und Gaszähler, Wasseruhren, Heizkostenverteiler und Rauchmelder. Hausseitig werden diese Messgeräte unter anderem über Standardfunkprotokolle z. B. Wireless M-Bus, WLAN und andere proprietäre Protokolle aber auch drahtgebundene Möglichkeiten, z. B. M-Bus, RS485 angebunden. Der umgekehrte Weg ist jedoch auch bereits berücksichtigt. Das dynamische Schalten und Regeln einer Heizung, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse des Mieters ist genauso möglich, wie die Überwachung und Regelung der Frischluftzufuhr zur Verhinderung von Schimmelbildung in Arbeits- oder Wirtschaftsräumen. Aufgrund des extrem geringen Stromeigenverbrauchs übererfüllt der MAS bereits heute die Anforderungen der Europäischen Union und der Bundesregierung, da es nach Auffassung der Webolution nicht sein darf, dass eine hochmoderne Technologie mehr Strom verbraucht als die Altgeräte, die es ablösen soll.
Dr. Rupprecht Gabriel, Geschäftsführer der EasyMeter GmbH, Bielefeld sagte dazu, „Der Multi Application Server (MAS) und seine µWEB Technologie in Verbindung mit unserer besonders robusten und genauen Easymeter Technologie für elektronische Stromzähler erlauben es dem Endverbraucher seinen Eigenverbrauch jederzeit gezielt zu kontrollieren. Unsere Stromzähler haben eine offene digitale Schnittstelle und eine integrierte Leistungsanzeige, die es den Kunden ermöglicht frühzeitig reale Einsparpotenziale zu erkennen. Auch für den Messtellenbetreiber rechnet es sich, da der Eigenverbrauch der Zähler gegenüber der alten Technologie um Faktoren geringer ist. Nur so entsteht eine Win-Win Situation für beide.“
„Wir haben unsere Software Plattform mapX auf das Integrationskonzept µWEB abgestimmt, einerseits weil wir das Potenzial sehen und andererseits um bereits heute den Forderungen unserer Kunden nach Vielfalt auf der Abrechnungs- und Verwaltungsschnittstelle nachzukommen“, so Günter Fink, Geschäftsführer der Compunic GmbH, Siegen. “Bereits unsere aktuelle Softwareplattform kann über den MAS mehrere 100.000 Zähler frei skalierbar auslesen, verwalten und steuern. Die kombinierbaren Effekte gehen von Smart Metering zu Smart Grid hin zum Smart Building in einer Vollintegration des µWEB.“
Rolf Uhlig, Geschäftsführer der Webolution GmbH, Drensteinfurt, „Diese Veranstaltung hat ihr Ziel erreicht und den Teilnehmern, die ja unterschiedliche Versorgungsansätze gegenüber ihren Kunden haben, Mittel und Wege aufgezeigt, die -Smarte Zukunft- zu gestalten. Besonders positiv wurde die Integrationsmöglichkeit der Kompetenzen des jeweils anderen in die eigene Welt angesehen, wobei hier die Vorträge zu etlichen Aha-Effekten führten. Als besonders positiv ist die einhellige Forderung nach weiteren Veranstaltungen mit dem gleichen Teilnehmerkreis zu sehen, bei denen der Integrationsgedanke bis hin zur Gründung von gemeinsamen Servicegesellschaften vorangetrieben werden soll."









