(openPR) Staufenbiel JobTrends-Studie: Bewerber punkten mit Wirtschaftswissen
Köln, im Januar 2010 – „Zwar ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr ange-stiegen, aber bei Weitem nicht so stark wie befürchtet.“ So beschreibt Frank-Jürgen Weise, der Chef der Bundesagentur für Arbeit, den aktuellen Stellenmarkt. Womit Bewerber ihre Konkurrenz hinter sich lassen können, zeigt die Staufenbiel JobTrends-Studie 2009.
Akademiker mit einem Schwerpunkt auf Wirtschaft haben gute Karten: Unter den be-gehr¬testen Fachrichtungen belegen Wirtschafts¬wissenschaften (55 Prozent), Be-triebswirtschafts¬lehre (51 Prozent), Wirtschaftsingenieurwesen (47 Prozent) und Wirtschaftsinformatik (42 Prozent) die ersten vier Plätze. Wirtschafts¬mathematiker rangieren unter den Top Ten.
Aber auch Absolventen ohne Wirtschaftsschwerpunkt sind gefragt. Informatiker liegen mit 41 Prozent auf Platz fünf der begehrtesten Fachrichtungen, gefolgt von Ma-schinenbauern (39 Prozent) und Elektrotechnikern (34 Prozent). Rechtswissenschaftler sind bei 22 Prozent der Unternehmen gesucht, Mathematiker bei 17 Prozent.
Gerade die Kombination aus spezifischem Fachwissen und wirtschafswissenschaftli-chem Zusatzwissen bringt demnach Pluspunkte. So legen Arbeitgeber bei Zusatzqua-lifikationen viel Wert auf betriebswirtschaftliches Verständnis (72 Prozent) und be-triebswirtschaftliche Kenntnisse (68 Prozent).
Nahezu unverzichtbar sind Englischkenntnisse. Fast 90 Prozent der Unternehmen erwar-ten, dass Bewerber die gängige Geschäftssprache beherrschen. Damit sind Sprachkennt-nisse noch etwas wichtiger als Praxiserfahrung. Nur Unternehmen mit Bedarf an Wirtschaftswissenschaftlern sehen mindestens ein Praktikum als wichtigstes Kriterium. Etwa zwei Drittel aller Arbeitgeber achten außerdem auf Berufserfahrung, Aus¬landsaufenthalte und außeruniversitäre Erfahrung wie Studentenjobs oder Ehrenämter.
Die Staufenbiel JobTrends-Studie 2009 untersucht zum vierten Mal die Qualifikati-onsanforderungen von Unternehmen an Hochschulabsolventen. Für die Analyse des Akademiker-Arbeitsmarktes wurden 349 Unternehmen mit insgesamt mehr als sieben Millionen Mitarbeitern befragt.
Unter www.staufenbiel.de/jobtrends steht die vollständige Studie zum kostenlosen Download bereit.












