(openPR) Die LEH-Vorsitzende, Dr. Erika Risse, wird sich Ende Januar 2010 von ihrem Amt als Schulleiterin des Elsa-Brändström-Gymnasiums in Oberhausen verabschieden. Somit kann sie sich dann mit vollem Einsatz der „Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime“ widmen, der sie bereits seit 2005 vorsteht. Über den pädagogischen Tellerrand hinauszuschauen ist für Risse nichts Neues: Bereits als junge Studienrätin hatte sie sich dazu entschlossen, im Kultusministerium mitzuarbeiten und den damaligen Modellversuch Gesamtschule als Assistentin zu begleiten.
Dass Schule Freude machen kann, hat Erika Risse während der über 20-jährigen Schulleitungszeit bewiesen: Offene Unterrichtsformen, Freiarbeit, Ganztagsschule – neue Wege führen zu besseren Ergebnissen – auch an einem Gymnasium und trotz Lernstandserhebungen, Zentralabitur, verkürzter Gymnasiumszeit.
Neben der Leitung der Schule mit Verwaltungs- und pädagogischem Management hat Erika Risse im Fach Erziehungswissenschaften promoviert, sich an der Entwicklung von Schulmodellversuchen und neuen Konzepten beteiligt. Zu ihrer Arbeit für die 21 reformpädagogischen Internate der LEH-Vereinigung plant sie, sich in der Lehrerfortbildung zu engagieren: „Ich möchte eine Lehrerakademie ins Leben rufen, werde meine vielfältigen Kontakte dazu nutzen, Lehrerbildung zu installieren. Das werde ich in Zusammenarbeit mit Privatschulen tun, weil sich dort einiges besser umsetzen lässt.”
Erika Risse will eine neue Lehrerpersönlichkeit, die nicht über die falschen Schüler klagt. Sie will den Coach, den Lern-Begleiter, der seinen Job mag und zusammen mit den jungen Menschen erlebt, dass es möglich ist: Lernen macht Freude – Schule auch.




