(openPR) Die Beratungsgesellschaft Wirtschaftskraft/Die Brandenburgs wird gern gerufen, wenn es um die Wurst geht. Oder um den Vertrieb. Dann gibt’s perfekte Nachhilfe für Unternehmerinnen und Unternehmer.
Von Paula Pogany
Deutschland wird von einer Frau regiert – aber wie sieht es in den Chefetagen aus? Laut Statistik ist jede sechste Führungskraft weiblich. In der neuen Bundesregierung sank der Frauenanteil im Bereich Minister von 33,3 Prozent (Bundestagswahl 2005) allerdings auf gerade mal vier Ministerinnen – das ist eine Frauenquote von vergleichsweise mickrigen 26,7 Prozent. Das Berliner Unternehmen „Wirtschaftskraft“ zeigt, wie man mit einer Frau in einer Führungsposition Erfolg hat – und mehr Umsatz macht.
Wirtschaftskraft verzeichnete im Krisenjahr 2009 das erfolgreichste Jahr der 19-jährigen Firmengeschichte. Das klingt kurios, erklärt sich jedoch so: „In schwierigen Situationen ist guter Rat gefragter als in Zeiten mit vollen Auftragsbüchern. Viele Unternehmer scheuen sich, Berater ins Haus zu holen. Wir erinnern sie daran, dass dies genau das ist, was sie als Kind schon gemacht haben. Wenn es in Mathe oder Englisch nicht so gut lief, haben sie Nachhilfeunterricht genommen. Niemand findet das schlimm, im Gegenteil, die meisten Menschen halten Nachhilfe für eine gute Sache“, sagt die Leiterin der strategischen Beratung Henny Steiniger. Warum also sollte man sich im Erwachsenenalter dafür schämen oder Vorbehalte pflegen?
Ein Beispiel aus der Wirtschaftskraft-Erfolgsbilanz: „Das IT-Unternehmen Sorg & Kollegen –jetzt Netzbest – hat seinen Umsatz im Jahr 2009 mit Hilfe unserer Beratung verdoppelt. Unsere Erfolgsformel ist einfach und effizient: Wir setzen auf eine klare Positionierung, eine deutliche Alleinstellung und die Optimierung des Vertriebes. Netzbest zum Beispiel hat mit seiner vom Team um Henny Steiniger entwickelten Strategie, einem neuen Firmennamen und dem starken Claim ‚Entspannt weiterarbeiten‘ den Nutzen des Unternehmens für den Kunden auf den Punkt gebracht. Denn was möchten Menschen, die auf die Computertechnik angewiesen sind? Im Ernstfall, wenn es Probleme gibt oder wenn neue Aufgaben anstehen, soll jemand helfen, der weiß, wie man die Dinge wieder zum Laufen bringt. Möglichst sollte es der Beste sein, innovative Ideen mitbringen und langfristig denken.“ Netzbest tut das. Und Wirtschaftskraft weiß, wie man die Stärken eines Unternehmens erkennt und optimal vermarktet.
Henny Steiniger arbeitet seit 4 Jahren als Partnerin und Leiterin der strategischen Beratung bei Wirtschaftskraft. Sie hat in Dresden Volkswirtschaft studiert, im Anschluss ihr erstes Buch „Ökonomie des Vertrauens“ veröffentlicht und dann zwei Jahre als Beraterin bei der renommierten Werbeagentur Springer & Jacoby gearbeitet. Bei einem ihrer aktuellen Kunden dreht es sich um die Wurst. Halberstädter – die erste Männerwurst Deutschlands.
Als Testimonial gewannen die Berliner Berater einen Mann, der Frauenherzen höher schlagen lässt: Konny Reimann, Deutschlands berühmtester Auswanderer mit Wohnsitz Texas, preist das Produkt des 1883 gegründeten Unternehmens an (1886 wurde hier das erste Dosenwürstchen der Welt erfunden). Er verkörpert einen echten Mann und Frauen wünschen sich einen wie ihn: zupackend, ehrlich, muskulös und sympathisch. Da am Ende ja doch eher die Frauen einkaufen, ist dieser Mann die geniale Lösung. Das Unternehmen produziert Würste in Spitzenqualität, mit der Qualitäts-Positionierung war Halberstädter allerdings nur einer unter vielen Anbietern in Deutschland. Die neue Positionierung als kräftige, einzigartige und ehrliche „Halberstädter Wurst“ macht die erste Männerwurst Deutschlands glaubhaft, lebendig und sympathisch. Mit der von Wirtschaftskraft entwickelten Vertriebskampagne „Wir sind die Wurst – alle anderen sind Würstchen“ wird der Konkurrenzkampf elegant und mit Witz angegangen. So soll und darf gute Werbung sein. „Die Kampagne wird Frauen sachte provozieren und Männer euphorisieren“ sagt Henny Steiniger.
Die Anfangsanalyse der Wirtschaftskraft-Experten gleiche, so die Beraterin, einer Braut-schau: „Wir fragen: ‚Was kann Ihr Unternehmen besser als andere?‘, dann verknüpfen wir das mit Markt, Konkurrenz und Trendergebnissen und schaffen die perfekte Braut, die begehrlich ist.“ Das bringt Henny Steiniger gemeinsam mit ihrem Team auf den Punkt und präsentiert dem Kunden dann ein umfassendes, sofort einsetzbares Kraftpaket mit dem Fokus Vertrieb.
Für die Männer-Kampagne gab die Geschäftsführung von Wirtschaftskraft eine Umfrage unter 200 Frauen in Auftrag. Darin sollte unter anderem geklärt werden, welchen Mann die deutschen Frauen als Lebenspartner lieber hätten: Konny Reimann oder George Clooney? Der gute George, sonst zuverlässig Gewinner ähnlicher einschlägiger Umfragen, verlor diesmal überraschenderweise gegen einen ehemaligen Fernfahrer, der als Fernsehstar Karriere macht. Die deutsche Frau lehnt sich offenbar langfristig dann doch lieber an einen Mann, der zuverlässig und bodenständig ist und im Ernstfall das Badezimmer, das unter Wasser steht, wieder trockenlegen kann. Aus Werbersicht ist so ein Mann die ideale Kampagnenfigur: Von George Clooney kauft man vielleicht eine Espressomaschine. Den Geschmack für eine herzhafte, echte Wurst hingegen nimmt man eher Konny ab.
An der Spitze des Vertriebs des Familienunternehmens Halberstädter steht übrigens eine Frau: Silke Erdmann-Nitsch ist Geschäftsführerin und Vertriebsleiterin, ihre Marke wurde aktuell zur „Marke des Jahrhunderts“ gewählt.
Ein weiteres Unternehmen mit einer Frau an der Spitze, das von Wirtschaftskraft beraten wird, ist kidsstars.de - ein Onlineshop für hochwertige Kindermode. Es ist der erste Onlineshop der Welt mit „gutem Bauchgefühl“: Inhaberin Martina Föhr startet demnächst und hat im Gesellschaftervertrag verbindlich verankert, dass ein Drittel ihres Gewinnes an die „Arche e.V.“ fließt. Die Arche ist eine Institution, die Kindern aus sozial schwachen Familien einen Ort des Innehaltens und der Zukunft und warmes Essen bietet. Die gesamte Positionierung, der Firmenname kidsstars, der Claim „Wertevolle Marken online“ sowie PR- und Vertriebsmaßnahmen wurden von Wirtschaftskraft entwickelt. Denn bei vielen Kunden, die bei Kidsstars ein verhältnismäßig teures Marken-T-Shirt oder -Kleid kaufen, meldet sich das Gewissen, weil ihnen bewusst ist, dass es viele Kinder gibt, deren Eltern sich so teure Kleidung nicht leisten können. Deshalb übernimmt kidsstars.de künftig die Verantwortung für eine neue Form der Umverteilung. Und wartet mit einer genialen Zusatzidee auf: Zu klein gewordene Luxuskleidung des Unternehmens kann an kidstars.de zurückgeschickt werden, die Unternehmerin verteilt es an Einrichtungen, die bedürftige Kinder unterstützt. Der Name der Aktion ist Sternschnuppen. Die Kinder sollen sich freuen, ein schickes Kleidungsstück zu bekommen, für das die Eltern sonst kein Geld gehabt hätten. Eine ebenso einfache wie geniale Idee – made by Wirtschaftskraft. Interview mit Strategieexpertin Henny Steiniger:
• Gibt es eine Erfolgsformel für die perfekte Positionierung?
Ja, die Blue Ocean Methode. Diese haben unsere Berater speziell für den Mittelstand zur Magnetic Force Methode weiterentwickelt und auf den drei traditionellen Regeln der Wirtschaft aufgebaut: 1. Weitsicht statt Tunnelblick – der berühmet Blick über den Tellerrand, 2. Magnetismus – die maximale Anziehungskraft und 3. Angriff ist die beste Verteidigung.
• Sind Frauen die besseren Kampagnenmacher? Welche Eigenschaften besitzen sie, die Männern fehlt? Und umgekehrt: Was können Frauen in der Werbebranche von Männern lernen?
Frauen haben oft die bessere Intuition und mehr Einfühlungsvermögen. Das ist wichtig in einer vertrauensvollen Beziehung zum Kunden. Man glaubt ihnen mehr, wenn sie ihre Erfahrungen im Business einbringen, weil sie nicht in „männlicher Manier“ übertreiben. Bei Wirtschaftskraft/Die Brandenburgs liegt die Frauenquote bei über 65%. Männer sind wiederum oft in der Kreation überlegen. Sie haben sich Ihren Spieltrieb erhalten und gehen erst einmal ohne Schranken an eine neue Idee. Wie so oft im Leben macht es auch hier die ausgewogene Mischung.
• Warum gibt es eigentlich so wenige einzigartig positionierte Unternehmen und gute Werbung in Deutschland?
Es fehlt an Mut und an den richtigen Strategien. Unternehmer tun sich schwer, eine Alleinstellung bzw. Besonderheit ihres Unternehmens auszumachen. Meist sind sie überzeugt, dass alles, was sie machen besonders einzigartig ist – Qualität, Tradition, Material, Fertigungsprozess etc. Sie konzentrieren sich aber nicht auf EINE Kernaussage. Genau diese Konzentration führt aber zu einer erfolgreichen Kommunikation bzw. Kampagne. Beispiele: Actimel – activiert Abwehrkräfte, Red Bull – verleiht Flügel, Ritter Sport – quadratisch, praktisch, gut. 91% der deutschen Unternehmer können die Besonderheit, Positionierung und Strategie ihres Unternehmens nicht kurz und überzeugend darstellen – sie besitzen keine Alleinstellung und unterscheiden sich somit nicht von ihren Wettbewerbern. Unternehmen müssen aber eine Einzigartigkeit haben, um kreativ und aufmerksamkeitsstark für sich zu werben.











