(openPR) Planegg. Spielen, sagte der deutsche Schriftsteller Novalis im 18. Jahrhundert, sei ein Experiment mit dem Zufall. Äußerst experimentierfreudig sind sie demnach, die Mitglieder von Mensa in Deutschland e. V. – und vergeben in diesem Jahr erstmals zwei Auszeichnungen für Gesellschaftsspiele. Dem Zufall aber überließen die Hochbegabten bei ihrer Auswahl nichts.
„Einfach Genial“ heißt der erste Träger des „Mensa-Spielepreises“. Das Spiel ist im Jahr 2004 erschienen und stammt von Autor Dr. Reiner Knizia aus Illertissen. Die Plätze zwei bis fünf belegten „Dominion“, „Ubongo“, „Stone Age“ und „Die Säulen der Erde“. Die über 8000 deutschen Mensaner hatten im vergangenen Jahr die Möglichkeit, pro Person bis zu fünf Spiele vorzuschlagen. Als Kriterien waren hierbei der intellektuelle Anspruch, die Herausforderung strategischen und kombinatorischen Denkens und schneller Auffassungsgabe sowie ein hoher Unterhaltungswert vorgegeben. Aus den Nominierten bestimmten die Vereinsmitglieder schließlich per Abstimmung den Sieger.
Um auch eher unbekannten Spielen eine Chance einzuräumen, sprach eine Jury zudem erstmals einen „Mensa-Spieletipp“ aus. Die Entscheidung fällten sechs Mensaner, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit häufig mit Brett- und Kartenspielen beschäftigen. Das Rennen machte hierbei „Think: Denk-Krimi“ von Prof. Dr. Max J. Kobbert aus Münster.
Die Preisverleihung findet am Samstag, 30. Januar, um 18 Uhr im „Mathematikum“ in Gießen statt.
Weitere Informationen unter: http://spielepreis.mensa.de.






