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Weltweite Anzeigenkampagne deckt üble Behandlung der Buschleute auf

13.01.201017:48 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Weltweite Anzeigenkampagne deckt üble Behandlung der Buschleute auf
Survival startet eine weltweite Anzeigenkampagne. © Survival
Survival startet eine weltweite Anzeigenkampagne. © Survival

(openPR) Survival hat eine weltweite Anzeigenkampagne gestartet, welche die üble Behandlung der Buschleute der Gana und Gwi durch die Regierung Botswanas aufdeckt.

In mehreren auflagenstarken Zeitschriften wie dem „Condé Nast Traveller“, „The World of Interiors“ und „Red Bulletin“ (einer Beilage der britischen Tageszeitung „The Independent“) erschien eine Anzeige, die eine auf den Kopf gestellte Central Kalahari Game Reserve (CKGR) darstellt. Die CKGR ist die angestammte Heimat der Buschleute.

Die Anzeige unter dem Motto „Gegen jede Vernunft“ macht darauf aufmerksam, dass die Regierung Botswanas den Buschleuten den Zugang zu einem Wasserbohrloch auf ihrem eigenen Land verweigert. Dies zwingt die Ureinwohner, auf Umwegen von insgesamt bis zu 480 Kilometern Wasser von außerhalb der Central Kalahari Game Reserve zu holen. Gleichzeitig lässt Botswanas Regierung neue Wasserlöcher für wild lebende Tiere bohren und gab grünes Licht für eine Safari-Lodge, die im vergangenen Monat ihre Tore öffnete und Touristen in dem Naturschutzgebiet mit einem Swimming Pool willkommen heißt.

2002 hatte Botswanas Regierung die Buschleute von ihrem angestammten Land vertrieben. Ein historisches Gerichtsurteil erklärte dies später für illegal, das Gericht entschied zugleich, dass die Buschleute das Recht haben, auf ihr Land zurückzukehren. Dennoch untersagt die Regierung ihnen seit dem Urteil den Zugang zu einem Bohrloch, das sie vor ihrer Vertreibung nutzten, und auf dessen Wasser sie in der Central Kalahari Game Reserve angewiesen sind.

Die Buschleute haben nun weitere Rechtsmittel gegen Botswanas Regierung eingelegt, um Zugang zu ihrem Bohrloch zu erhalten.

Survival Direktor Stephen Corry sagte hierzu heute: „Es geht gegen jede Vernunft, wenn die Regierung sagt, die Buschleute können nicht das Wasser aus dem Bohrloch auf ihrem Land bekommen. Außerdem verstößt es gegen Botswanas Verfassung und setzt sich über grundlegende Menschenrechte hinweg. Es ist ein klares Zeichen dafür, dass die Regierung sich dem Wohl der Buschleute, die Bürger Botswanas sind, widersetzt. Für die Regierung ist es höchste Zeit, Vernunft wiederherzustellen und das elementare Recht der Buschleute auf Wasser anzuerkennen.“

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