(openPR) Obwohl die Wirtschaftsleistung des Bausektors in der ersten Jahreshälfte 2009 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 20% zurückgegangen ist, erwartet man eine Wende zum Positiven. Grund hierfür sind die Ankündigungen umfangreicher Infrastrukturprojekte, die in den kommenden Jahren durchgeführt werden sollen.
Allein in Istanbul sind in den nächsten Jahren für Großprojekte mehrere Milliarden Türkische Lira an Infrastrukturinvestitionen vorgesehen. So soll zum Beispiel im Stadtteil Atasehir ein neues Finanzzentrum in Höhe von 2 Mrd. TL (ca. 922 Mio. €) entstehen. Weitere Investitionen sind ein dritter Flughafen im Stadtteil Silivri, eine dritte Brücke über den Bosporus sowie ein zusätzlicher Tunnel unter der Meerenge. Doch nicht nur in Istanbul sondern auch in anderen Regionen des Landes sollen Großprojekte wie Flughäfen, Autobahnen, Eisenbahnanlagen oder Atomkraftwerke gebaut werden. Beispielsweise ist bis 2023 der Bau von 12 neuen Autobahnen mit einer Gesamtlänge von 4.773 km geplant. Damit würde sich das bestehende Netz mehr als verdoppeln.
Deutsche Unternehmen hoch angesehen
Deutsche Unternehmen genießen aufgrund ihres Qualitätsbewusstsein einen guten Ruf in der Türkei. Nicht zuletzt bietet die Türkei als Handelspartner gute Marktchancen für deutsche Firmen. Deutschland war 2008 nach Russland mit einem Anteil von 9,3% das zweitgrößte Lieferland und mit 9,8 % sogar das Hauptabnahmeland der Türkei.
Beratung beim Investitionsmanagement
Die EU, der Bund und die türkische Regierung bieten in diesem Rahmen für Auslandsinvestitionen mehrere Förderprogramme an. Das imap Institut verfügt über langjährige Expertise im nationalen und internationalen Fördermittelmanagement. Es unterstützt Unternehmen bei der Projektadministration, bei der Ausarbeitung der Anträge sowie bei der Vertriebspartnersuche.













