(openPR) Der Internationaler Bund (IB) beginnt das neue Jahr mit einigen wichtigen strukturellen Änderungen. Die bislang unabhängig von einander operierenden Verbünde Pfalz/Saar und Rheinland/Rheinhessen wurden zum 1. Januar 2010 zu einem großen, innovativen Verbund mit Namen „Rheinland-Pfalz/Saarland“ zusammengelegt.
Zweibrücken, 05.01.2010 – Der Internationale Bund ist mit seinem eingetragenen Verein, seinen Gesellschaftern und Beteiligungen einer der großen Dienstleister in den Bereichen Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Bundesweit helfen mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin in etwa 700 Einrichtungen und Zweigstellen an rund 300 Orten jährlich circa 350.000 Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren bei der beruflichen und persönlichen Lebensplanung.
Die einzelnen Einrichtungen werden vom IB dabei in einer Verbundsstruktur gesteuert. Mit der zum Jahreswechsel erfolgten Zusammenlegung der beiden Verbünde Pfalz/Saar und Rheinland/Rheinhessen stellt sich der Verein auf Landesebene neu auf. Ab sofort werden beide Bundesländer von der zentralen Geschäftsführung in Zweibrücken, unter der Leitung von Uwe Schramm, betreut. Der neue Verbund, der aus der fruchtbaren Fusion entstand, trägt den Namen „Rheinland-Pfalz/Saarland“ und beschäftigt derzeit etwa 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Schwerpunkte der Arbeit vor Ort liegen in erster Linie auf den thematischen Bereichen der Aus- und Weiterbildung sowie der Jugendhilfe. Rund 600 Jugendliche absolvieren derzeit im Verbund Rheinland-Pfalz/Saarland, gefördert durch die Agentur für Arbeit, eine überbetriebliche Ausbildung. Ob Hauswirtschaft, Gastronomie, Gartenlandschaftsbau, Wirtschaft und Verwaltung, Maler-, Holz- oder Metallbereich – die Palette der angebotenen Ausbildungsberufe in den unterschiedlichen Berufsfeldern ist groß. Auch Jugendlichen, die bislang noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben, steht der Internationale Bund als helfender Partner zur Seite. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit werden sie im Rahmen der Berufsvorbereitenden Maßnahme (BvB) fit für den Arbeitsmarkt gemacht.
Doch der weite Bereich Ausbildung ist nur ein Bruchteil der Angebote auf Verbundsebene. Auch Jugendsozialarbeit, Migrationshilfen, Betreuung an der Ganztagsschule, Sprachkurse, erzieherische Hilfen und Unterstützung zur Integration in den ersten Arbeitsmark, sowie die Betreuung im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) stehen in vielen Standorten im Verbund Rheinland-Pfalz/Saarland auf dem Programm.
Finanziell ist der neue, starke Verbund gut aufgestellt – der erste Haushalt für „Rheinland-Pfalz/Saarland“ (2010) wurde bereits erstellt und die Geschäftsführung startet mit einer Summe von 29,5 Millionen Euro ins neue Jahr.
So blickt man seitens der Geschäftsführung optimistisch und durchaus positiv nach vorne. Fest steht - durch die von langer Hand geplante Fusion wurde ein neuer, tatkräftiger Verbund geschaffen, der flächendeckend zwei Bundesländer in den verschiedensten Arbeitsfeldern abdecken wird.









