(openPR) Die Sicherheit der Passagiere liegt bei den Fluggastkontrollkräften
„Der Einsatz von Nacktscannern bei der Fluggastkontrolle ist nicht mehr als eine Hilfe der handwerklichen Fluggastkontrolle durch Menschen,“ so der Vorsitzende des in der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) für die Bundespolizei zuständigen Fachverbandes, Hans-Joachim Zastrow (55).
Zastrow: „Die DPolG verschließt sich neuer Technik nicht. Wir wünschen uns vielmehr einen höheren finanziellen Ansatz zur Erforschung neuer Techniken, um die schwierigen Kontrollarbeiten der Bundespolizei zu unterstützen. Die Nutzung der Terahertzstrahlung zur Fluggastkontrolle, kann eine solche Weiterentwicklung sein. Dafür ist im Haushalt der Bundespolizei jedoch kein entsprechender Titel eingestellt.“
Herzstück aller Sicherheit an den Flughäfen bleibt jedoch der kontrollierende Mensch, so der Fachverbandsvorsitzende. „Wer Billiglohn und häufigen Personalwechsel akzeptiert, wer durch lange Arbeitszeiten gestresste Kräfte von kommer-ziellen Sicherheitsfirmen einsetzt, darf sich über entstehende Sicherheitslücken nicht wundern.“
„Ich fordere von der Bundespolizei eine schnelle Umkehr. Bei der Bundespolizei werden die Stellen eigener Fluggastkontrollkräfte seit Jahren nicht mehr nachbesetzt, sondern durch Vergabe der Kontrollarbeit an Sicherheitsfirmen ersetzt.
Dies ist der falsche Weg! Fluggastkontrollkräfte müssen durch die Bundespolizei eingestellt und angemessen bezahlt werden. Die Bundespolizei muss ihr Personal wieder kennen und eine entsprechende durchgängige Dienstaufsicht gewährleisten“, so Zastrow.








