(openPR) Wie kommen wir da bloß wieder raus? So flehen hunderttausende Fondssparer angesichts der bitteren Bilanz vieler ihrer Anlagen: Vier von fünf Aktienfonds deutscher Anbieter haben ihren Anlegern während der vergangenen zehn Jahre Verluste beschert. Jeder zweite Rentenfonds schafft es seit Beginn des Jahrtausends nicht, mehr als 3% Rendite pro Jahr zu erwirtschaften. Das ist weit weniger als in bunten Prospekten immer wieder beschrieben wird.
„Solche Verluste müssen Fondssparer nicht klaglos hinnehmen“, weiß Rechtsanwalt Klaus Dittke: „Die Fonds arbeiten mit unvollständigen Angaben. Wer sich darauf beruft, hat vor Gericht reelle Chancen, sein Geld zurückzubekommen; ohne Verluste und mit Zinsen.“ Die Total Expence Rates, die Fonds angeben, erweckt einen unrichtigen Eindruck. Sie enthält nämlich gar nicht die totalen Kosten. Die laufenden Umschichtungskosten der Fonds sind darin nicht enthalten. Das ist in der Regel der größte Kostenblock der Fonds. Zudem gibt es weithin zusätzliche, hoch problematische Verhältnisse zwischen Anlegern, Fonds und deren Depotbanken als Treuhändern der Anleger. „Diese Verhältnisse dürften gerichtlichen Überprüfungen kaum standhalten“, vermutet Anwalt Dittke, dessen Kanzlei Dittke, Schweiger, Kehl & Partner, Düsseldorf, sich seit bald 25 Jahren mit Kapitalanlagerecht und Anlegerschutz befasst.
Düsseldorf, 15. Dez. 2009









