(openPR) Tönisvorst. Es muss nicht immer Gans sein - auch vegetarische Gerichte können ein wohlschmeckendes Weihnachtsmahl ergeben, meint die Tierhilfe - Menschen für Tierrechte eV.
Was steht bei Ihnen am Heiligen Abend auf dem Tisch? Die klassische Weihnachtsgans, ein anderes, besonderes Fleischgericht oder mal etwas ganz Ausgefallenes?
Die Tierhilfe aus Tönisvorst hat ein ganz besonders Anliegen: "Warum bereiten Sie nicht ein vegetarisches Festmahl?" fragt Sprecher Volker König. Einige Theologen, so der Tierrechtler, glauben inzwischen, Jesus selbst sei Vegetarier gewesen. Schließlich hat er sich gegen Tieropfer eingesetzt.
"Jesus wäre bestimmt nicht glücklich, wenn er wüsste, unter welchen Bedingungen die meisten Weinachtsgänse noch heute gezüchtet werden". Dabei hätte er bestimmt Hochachtung vor allen Menschen, die sich anlässlich seines Geburtstages entscheiden, kein Tier zu töten.
Weihnachten kein Fleisch zu essen kann aber auch ein Signal gegen den Hunger in der Welt sein. König: "Wenn man Tiere züchtet, muss man pro Kalorie Fleisch sieben bis vierzehn Kalorien an Tierfutter erzeugen." Das in den reichen Ländern verfütterte Getreide und Soya würde ausreichen, um mehr als 8 Milliarden Menschen mit ausreichend Eiweiss und Kohlehydraten zu versorgen.
Zynischerweise stammen 70% des Futters aus genau den armen Ländern, in denen die Menschen einer Pressemeldung nach künftig Insekten essen sollen, um satt zu werden. "Wenn Sie Weinachten bewusst auf Fleisch verzichten tun Sie also nicht nur etwas für die Tiere, sondern setzen auch ein Signal gegen den Hunger in der Welt" appelliert der Tierrechtler. Und vielleicht, so König, finden Sie ja Gefallen an der Küche ohne Tierleid.
Auf der Homepage der Tierhilfe - www.tierhilfe-mft.de - können Sie an einer Abstimmung zum Weihnachtsessen 2004 teilnehmen.











