(openPR) Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums entließ der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH) am Freitag, dem 4. Dezember 2009, im festlichen Rathaussaal Wernigerode 86 Absolventinnen und Absolventen in das Berufsleben; darunter den Jahrgangsbesten Stephan Partzsch, Absolvent der Medieninformatik, der sein Studium mit der Gesamtnote 1,1 mit Auszeichnung abgeschlossen hat.
Prof. Dr. Armin Willingmann, Rektor der Hochschule Harz, begrüßte die Graduierten und plädierte in seiner Ansprache vor den Alumni, ihren Angehörigen und geladenen Gästen für eine differenzierte Wahrnehmung der Bologna-Reform, deren Anliegen es ist, international vergleichbare Abschlüsse einzuführen, die Mobilität der Studierenden zu erhöhen und zugleich durch kürzere Studienzeiten einen schnelleren Berufseinstieg zu ermöglichen: „Dieser schwierige Umstellungsprozess ist an den Fachbereichen der Hochschule Harz wie an den anderen Fachhochschulen des Landes durchweg gelungen, obwohl der Hochschulbereich erwiesenermaßen unterfinanziert ist“, betonte Willingmann, der auch Präsident der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt ist. Insoweit verdiene es auch Erwähnung, dass inzwischen 55 % der Hochschulabschlüsse im Lande an Fachhochschulen erworben würden, was deutlich für die Akzeptanz einer praxisorientierten akademischen Ausbildung spreche, schloss der Rektor seine Rede und gratulierte den Nachwuchs-Ingenieuren und -Informatikern zum erfolgreichen Studienabschluss.
Peter Gaffert, Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode, dankte den Absolventen für ihren Entschluss in Wernigerode ein Studium zu absolvieren und die Stadt somit zu bereichern. Doch jetzt sei es an der Zeit nach vorn zu blicken: „Ich hoffe, Sie denken gern an Ihre Studienzeit im Harz zurück. Sie sind hier jederzeit herzlich willkommen“, lud Gaffert die Graduierten auch künftig in die Bunte Stadt am Harz ein.
Der Dekan des Fachbereichs Automatisierung und Informatik, Prof. Dr. Bernhard Zimmermann, gratulierte den Absolventen und blickte auf die Entwicklung des anfänglich sehr kleinen Fachbereiches zurück. „Wir starteten mit 28 Studierenden, heute studieren am Fachbereich 812 Studierende in sieben grundständigen Studiengängen.“ Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise, so betonte Zimmermann, sei die Nachfrage am Arbeitsmarkt nach technisch ausgebildeten Experten hoch und ein schneller Jobeinstieg nach dem Studium die Regel.
Den mit 500 Euro dotierten Förderpreis des Förderkreises der Hochschule Harz e.V. überreichte die Vorsitzende, Angela Gorr, MdL, dem Absolventen Andreas Kramer, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, für seine Bachelor-Arbeit „Regelung und Konditionierung der Luftzufuhr einer PEM-Brennstoffzelle für elektrische Kleinfahrzeuge“. Die Arbeit zeichne sich neben der sehr guten Bewertung zusätzlich durch die Kriterien Innovation und Aktualität aus und verbinde ingenieurtechnische Theorie mit praktischer Umsetzung. Den Preis des Verbandes der Elektrotechnik und Elektronik e.V. überreichte Thomas Schallschmidt der Absolventin Laura Messe aus dem Diplom-Studiengang Automatisierungs- und Antriebstechnik. Die jährliche Auslobung vom Ortsverein Magdeburg legt ihren Fokus auf den Einklang von wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren praxisnahen Anwendung.
Das Streichquartett des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode umrahmte die Feierstunde musikalisch.













