(openPR) Mehr als 50 Prozent der Windanlagenhersteller und –betreiber finden keine ausreichend qualifizierten Mitarbeiter. Berufliche Ausbildungen sind nicht auf dem neuesten Stand.
„Die Windenergiebranche, insbesondere die Anlagenhersteller, leiden darunter, dass der Arbeitsmarkt zurzeit kaum qualifizierte Fachkräfte für sie hervorbringt“, sagt Sebastian Neumann, Geschäftsführer der KNS Personal. Erfahrungsgemäß: Die Duale Berufsausbildungen kommt den Anforderungen der dynamischen Branche nur schwerfällig nach. Deshalb setzten mehr als 90 Prozent der Windkraft-Unternehmen notgedrungen immer noch auf das zeit- und kostspielige „Training on the Job“. Die Nachfrage nach Strom aus Windkraftanlagen steigt zusehends. Mit ambitionierten Ausbauzielen wollen viele Länder den Siegeszug, den die Windenergie in Deutschland erlebt, wiederholen.
Deutschland ist in der Windenergie weltweit führend. Die Exportquote liegt hier bei 80 Prozent. Das eröffnet ein riesiges Potenzial an neuen, zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen, so die Einschätzung durch Neumann. Insgesamt sind in den erneuerbaren Energien in Deutschland bislang knapp 300.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen worden. Bis 2020 sind bis zu einer Million Arbeitsplätze möglich.
Mit durchschnittlich rund 6,5 Prozent ist die Ausbildungsquote in den Windenergie-Bereichen Herstellung, Zulieferung und Windkraftanlagenbetreiber deutlich höher als im Durchschnitt der übrigen Wirtschaft in Deutschland (4,8 Prozent). Doch trotz dieser Anstrengungen können die Unternehmen ihren Bedarf nicht zufriedenstellend decken. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen würden ihren Bedarf gerne stärker durch Neueinstellungen statt durch stärkere eigene Ausbildung decken – zumal die betroffenen Unternehmen auch im kommenden Jahr von einem Beschäftigungswachstum in ihrem Betrieb ausgehen.











