(openPR) An vielen deutschen Unis wird derzeit für Veränderungen im deutschen Bildungssystem protestiert.
In gemeinsamen Aktionen, Hörsaalbesetzungen und Demonstrationen begehren Studierende Nachbesserungen an der Bologna-Reform, die die Bachelor- und Masterstudiengänge betreffen.
Das will alles gut organisiert sein.
Wurde vor 20 Jahren über Plakate und Flugblätter zu Demonstrationen eingeladen, so passiert das heute zusehends über das Web 2.0
Während auf den eigens eingerichteten Seiten wie bildungsstreik.net fleissig organisiert wird, setzen sich die Bewegungen in allgemeineren Netzwerken wie Facebook oder studiVZ nur schwerfällig in Gang.
Viele Studenten bei den klassischen Fangruppen auf StudiVZ oder Facebook meinen, dass allein mit ihrem Beitritt in eine Gruppe schon genug für den Protest getan sei.
So bleiben auf dem Weg vom Web 2.0 in die reale Welt viele Informationen auf der Strecke.
Einen neuen Ansatz wagen die Studenten nun über Koobloo.com, einer Suchmaschine, die die Suchergebnisse nach Zeit und Ort aufbereitet.
"Gerade in den letzten Tagen erleben wir eine verstärkte Zahl von Anmeldungen von Studenten, die über unsere Suchmaschine gemeinsame Aktionen organisieren.", sagt Danijel Kupceric, Geschäftsführer von Koobloo.com,"Ich kann nur spekulieren, aber vielleicht bietet Koobloo.com den entscheidenen Unterschied gegenüber anderen Web 2.0-Angeboten: die bessere Organisationsmöglichkeit einer Protestaktion."
Auf die Frage, ob denn solche Protestorganisationen der eigentlichen Ausrichtung von Koobloo.com entsprechen, antwortet er weiter: "Es ist wohl genau der Sinn einer Web 2.0-Plattform, dass ihre Mitglieder sie so nutzen, wie es für sie von Vorteil ist. Auch wenn wir Koobloo.com nicht unbedingt für den Bildungsstreik entwickelt haben, werden wir sicherlich nicht dazwischenfunken."









