(openPR) Ibbenbüren / Emsdetten / Bielefeld, den 01.12.2009 - Etwa fünfzig geladene Gäste aus dem Münsterland folgten der Einladung zu einem „Interkulturellen Kino-Frühstück“ ins Apollo-Kino Center Ibbenbüren, um die offizielle Teilnahme des münsterländischen Teams „Wüstensand“ an der fünften Allgäu-Orient Rallye zu feiern. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte sich das Team Wüstensand erstmalig der Öffentlichkeit und startet damit zugleich eine Event-Reihe zur Förderung des interkulturellen Dialogs. Ergänzt wurde das Programm mit dem jordanischen Film "Captain Abu Raed" und einem Get-Together mit einem arabischen Buffet.
Bis zum Start der Rallye am 30. April 2010 in Oberstaufen möchte das Team Wüstensand die Vorbereitungszeit nutzen, um auch hier zu Lande für Völkerverständigung und die arabische Kultur werben.
Das Team Wüstensand besteht aus sechs Personen und drei Fahrzeugen. Die drei ehemaligen Emsdettener Schulfreunde Lorenz Abu Isbeih, Reinhard Mense (nun in Köln) und Michael Plagge (nun in Berlin) waren bei einem 20-jährigen Abi-Jubiläum im Juni dieses Jahres sofort von der Idee begeistert. Dazu kamen dann die Freunde Guido Mikosch (Emsdetten) sowie die beiden Bielefelder Frederek Althoff (nun in Köln) und Jens Ketels.
Die drei über 20 Jahre alten Mercedes-Benz W124 sind echte Youngtimer. „Es wurde dieser Typ gewählt, da diese im Zielland Jordanien gefragt sind und einen hohen Verkaufswert erzielen,“ sagt Lorenz Abu Isbeih. Denn das Team Wüstensand ist unterwegs für einen guten Zweck – die Fahrzeuge werden in Jordanien als Spende an das World Food Programme der United Nations übergeben. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Fahrzeuge werden deutsch-jordanische Hilfsprojekte, wie beispielsweise eine Käserei und ein Jugendcamp, realisiert.
Zuvor müssen die Fahrzeuge aber alle noch technisch überprüft werden, dann erhalten sie eine normale Straßenzulassung und zwei Jahre TÜV. Ausgestattet mit internationalen Führerscheinen wird das Team die 12-tägige Reise mit ca. 5500 km Wegstrecke über Istanbul, Palmyra und Damaskus nach Amman in Jordanien antreten.
Denn die Allgäu-Orient Rallye ist keine sportliche Veranstaltung. Dennoch wird aus den 105 teilnehmenden internationalen Teams ein Sieger ermittelt, der von dem jordanischen Königshaus ein lebendes Kamel als Prämie erhält.
Die Benefiz-Rallye und die damit verbundenen wohltätigen Projekte stehen unter der Schirmherrschaft der jordanischen Prinzessin Basma bint Talal.
Unterstützt wird das Team jetzt schon von seinen Familien, Freunden, einigen Unternehmen als Sponsoren und bereits von zahlreichen Fans.
Neben dem interkulturellen Kino-Frühstück plant das Team weitere Aktionen, wie beispielsweise einen „Arbeitskreis Digitale Medien für junge Erwachsene mit Migrationshintergrund“ und einen „internationalen und interkulturellen Kinder-Mal-Wettbewerb“. Hierzu sucht das Team interessierte Unterstützer und Unternehmen, die sich gerne beteiligen können.
Das Team Wüstensand unterhält eine Webseite mit weiteren Informationen zum Team Wüstensand und der Allgäu-Orient Rallye – www.wuestensand.org.











