(openPR) Berlin 1.12.2009 - Die Konferenz „Mit Effizienz gewinnen. Erfolgreich Material und Energie sparen.“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin eröffnete Rainer Brüderle am heutigen Tag persönlich. „Gerade in der Wirtschaftskrise stärkt jeder eingesparte Cent die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Da Material mit rund 45 Prozent den größten Kostenblock stellt, ist Materialeffizienz das Gebot der Stunde“, so der Minister für Wirtschaft und Technologie.
Postberg+Co. hat sich für den am Nachmittag verliehenen Deutschen Materialeffizienz-Preis 2009 beworben. Der Projekttitel lautete: “Druckluft Messstation mit Wechselarmaturen® für bis zu vier Prozessgrößen bei PN40“. Vor der Verleihung informieren und beraten zahlreiche Fachleute, wie die Steigerung von Material- und Energieeffizienz in Praxis zu realisieren ist.
Aktuelle Problemstellung bei der Druckluft
Druckluft ist der teuerste Industrielle Energieträger. Die latenten Einsparpotentiale liegen bei 20 bis 50 Prozent. Dies entspricht einer Energieeinsparung von ca. 7 TWh p.a und 6,5 Mio. Tonnen CO2 umgerechnet. Eine der Hauptursachen laut EU-Studie des Jahres 2001 liegt in der mangelnden Transparenz des Verbrauches und der Effizienz, da in der Regel in Industrieunternehmen kein Strom- und Druckluftzähler installiert ist („Messen ist wissen“). Aber auch die Qualität der Druckluft ist für Industrielle unerlässlich. Sinkt der Netzdruck oder fallen beispielsweise die Kältetrockner aus, kommt es zu Produktionsausfällen und –stillständen.
Innovation für Energieeffizienz mittels Materialeffizienz
Für die Effizienz-, Verbrauchs- und Qualitätsüberwachung werden bis zu fünf Messgeräte gleichzeitig gebraucht. Dabei kommt es auf Reproduzierbarkeit, Verfügbarkeit und eine einfache Bedienung der Messgeräte an. Vor der Entwicklung der Messstation wurden bis zu drei Messblöcke hintereinandergeschaltet. Durch die zunehmende weltweite Preissteigerung des Edelstahls hat das Konstruktionsteam von Postberg+Co. Alternativen entwickelt. Um Materialeffizienter zu werden, d.h. den Materialanteil je Messgröße zu verringern, ohne dabei auf die Messgenauigkeit zu verzichten, wurde die Messstation mit Compac-Flansche® entwickelt. Als sogenannter MultiController (MC) können bis zu vier Messgeräte integriert werden. (Produktreihe mc standard201s und mc standard102i).
Ziel und Motivation
Postberg+Co. ist angetreten um den Deutschen Materialeffizienz-Preis 2009 zu gewinnen. Doch im Wettbewerb der besten Ideen zum Thema Materialeffizienz treten viel kluge Köpfe und Unternehmerpersönlichkeiten der Deutschen Industrie auf. Auch wenn es „nur“ zu einer Teilnahme gereicht haben sollte, bleibt die Umwelt und das Klima der eigentliche Gewinner. In Berlin treffen sich heute gleichgestellte Deutsche Unternehmen um letztlich über zukünftige Exportschlager der Energieeffizienz zu wetteifern. Energieeffizienz trägt im gleichen Maße wie die Regenerativen Energien zu einer Stabilisierung des Weltklimas bei.
Die Bundesregierung unterstützt dieses bestreben mit einer Exportinitiative Energieeffizienz. Postberg+Co. dokumentiert somit den Willen Exportprodukte Energieeffizienz - Druckluft in Deutschland herzustellen und weltweit zu exportieren. Alle Bestandteile der Messstationen sind „made in Germany“.
Als Unternehmen unterstützt dies das 2 Grad Klimaziel der Europäischen Union und der damit zwingend notwendigen Steigerung der Energieeffizienz. Der 66 jährige Firmengründer und stellvertretende Geschäftsführer Hans-Jürgen Postberg reiste mit diesem Streben nach Berlin und Brüssel, um Spitzenpolitiker zu treffen. Der Präsident des Europäischen Parlamentes a.d. Hans-Gerd Pöttering empfing ihn in einem 45-minütigen Gespräch zum Thema und sagte ihm seine Unterstützung zu. Auch die Deutsche Energieagentur möchte für die genannten Ziele die Zusammenarbeit ausbauen. „Dass Material- und Energieeffizienz die Ressourcen und das Klima schonen ist ein gesellschaftlicher Auftrag. In zweierlei Hinsicht. Ersten werden in Deutschland und Europa Arbeitsplätze gesichert und zweitens die notwendige ökologische Nachhaltigkeit unserer Wirtschaftskultur sichergestellt. Nur so kann diese für unsere Kinder nachahmenswert bleiben“, so der Geschäftsführer Peter Otto der Firma Postberg+Co.

















