(openPR) Bei der FDT-Technologie steht der Wechsel von ActiveX und COM zu .NET und WPF an. Die Vorteile und die Realisierung des neuen Standards FDT 2.0 stellte Andreas Börngen, Geschäftsführer Vertrieb und Produktmarketing bei M&M, auf einer Pressekonferenz auf der diesjährigen Messe SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg vor.
Eine umfassende und wirtschaftlich erfolgreiche Geräteintegration basiert auf Technologiestandards wie FDT, OPC, EDD, FDI oder auch TCI. M&M Software ist der Technologiepartner, wenn es um Geräteintegration in der industriellen Automation geht und ist in allen Organisationen, die diese Normen entwickeln und betreuen, als aktives Mitglied vertreten und beteiligt sich engagiert an der Standarderstellung. Damit bietet M&M ein umfassendes Beratungsangebot hinsichtlich der Vorteile und Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung neuester Technologien und Standards im Umfeld der industriellen Automation ergeben. Natürlich fließen die gewonnenen Erkenntnisse auch unmittelbar und frühzeitig in die Produkt- und Individualentwicklungen des Unternehmens ein.
Der derzeit für die Geräteintegration wohl wichtigste Standard ist FDT. Insgesamt bietet M&M neben der kundenspezifischen Softwareentwicklung neun weitere Produkte zum Thema FDT an und ist damit der einzige Komplettlieferant für diese Technologie. Hinzu kommen noch etliche weitere Leistungen wie FDT-Hotline, FDT-Portal und Test- und Zertifizierungslabore in Deutschland und China.
Relevant ist der neue Standard für Hersteller von Geräten und Prozessleitsystemen. Hierbei gilt: DTM follows Frame, zunächst müssen also FDT 2.0-Frames auf dem Markt sein, damit die neuen DTMs überhaupt laufen können. Das ist auch ein Grund warum M&M zuerst aktualisierte Frame-Produkte auf den Markt bringen wird.
M&M empfiehlt DTM-Herstellern den Umstieg auf FDT 2.0 zeitnah zu planen, da neue DTM-Projekte zwar nach wie vor für FDT 1.2.1 entwickelt werden; jedoch bereits auf der .NET-Technologie basieren. Bei der Auslegung der DTM-Architektur sollte darauf geachtet werden, dass ein späterer Umstieg auf FDT 2.0 mit minimalem Migrationsaufwand möglich ist.
Bereits existierende DTMs können idealerweise dann an den neuen Standard angepasst werden, wenn ohnehin eine generelle Überarbeitung des DTMs ansteht. Da der neue Standard eine Rückwärtskompatibilität verspricht, werden „alte“ DTMs auch noch in FDT 2.0- Systemen laufen. Gelassen dürfen die basicDTM Kunden von M&M Software dem neuen Standard entgegen sehen. Ein basicDTM ist ein DTM der auf der Basis einer Gerätebeschreibungsdatei, einer DD, automatisch mit einem Generator, dem dtmGENERATOR, erstellt wird. Sobald der neue Standard verfügbar ist und der Generator auf FDT 2.0 angepasst ist, genügt ein erneuter Generatorlauf und fertig ist der FDT 2.0-DTM.
Interessant ist auch der Aspekt wer von FDT 2.0 profitieren wird. Die vereinfachte Antwort lautet: Alle, aber allen voran der Endkunde mit seiner Prozess- oder Fabrikautomationsanlage. Für ihn wird sich die Qualität, Stabilität und Interoperabilität der Systeme weiter verbessern. Er wird auch von einer gesteigerten Performance profitieren sowie von der Möglichkeit von verteilten Installationen in weitläufigen Anlagen. Darüber hinaus wird er etliche weitere Verbesserungen wie z.B. einheitliche Bedienkonzepte über Herstellergrenzen hinweg vorfinden.
Ermöglicht werden diese Verbesserungen vor allem durch den Technologiewechsel von COM und ActiveX-Technologie hin zu .NET und WPF-Technologie. Damit verbunden finden sich neue Architekturansätze und ein geändertes Datenmodell. Über die technischen Verbesserungen, insbesondere dem durchgängigen Einsatz von .NET-Technologien, dürfen sich die Entwickler von DTM- und Frame-Applikationen freuen. Alles wird sehr viel entwicklerfreundlicher, verbunden mit kürzeren Realisierungszeiten.
Dass M&M seine technologische Führungsrolle ernst nimmt , zeigt die ambitionierte Produkt Roadmap für FDT 2.0. Das Softwarehaus plant, bereits wenige Monate nachdem die neue Version 2.0 des FDT Standards im nächsten Jahr (etwa zur Jahresmitte) herauskommt, erste Updates für das M&M Produktportfolio bereit zu stellen. Als erstes wird die Frame-Applikation fdtCONTAINER für FDT 2.0 in der ersten Jahreshälfte 2011 verfügbar sein. Alle anderen Produkte folgen dann zügig nach. Für die DTM-Produkte ist ein Zwischenschritt über .NET vorgesehen. Bereits zum Jahresbeginn 2010 wird das DTM Entwicklungstoolkit dtmMANAGER um die Programmiermöglichkeit in .NET erweitert sein. Alle M&M Kunden profitieren dabei im Rahmen ihrer Support- und Wartungsverträge von kostenfreien Technologie-Updates.
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