(openPR) Im Oktober 2009 kündigte die 1. Beigeordnete und Chefin der Wirtschaftsförderung, Beate Lehmann, auf der 1. Markranstädter Unternehmermesse (MUM) die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes ab 2010 um fünf Prozentpunkte auf 375 an. Damit zahlen Unternehmer in Markranstädt 10 Prozent weniger Gewerbesteuern als der Durchschnitt in sächsischen Vergleichskommunen (10 bis 20 Tsd. Einwohner). Bei der Umsetzung der Maßnahme, die ein Minus von 40.000 Euro im kommunalen Haushalt verursacht, kann Lehmann nun auf Rückendeckung von Bürgermeisterin Carina Radon, der Mehrheit im Stadtrat, der Finanzverwaltung und lokalen Wirtschaftsgrößen vertrauen. Damit setzt die lokale Wirtschaftsförderung ein deutliches Signal zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft in Zeiten der Krise. Weitere Beispiele aus dem Landkreis Leipzig sind den lokalen Akteuren derzeit nicht bekannt. „Damit müssen wir zwar auf Einnahmen verzichten, im Gegensatz werden aber unsere Unternehmen entlastet. Für uns ist das der richtige Weg“, betont Radon.
Schon heute weist die Stadt Markranstädt einen vergleichsweise geringen Gewerbesteuerhebesatz auf. Die weitere Senkung beweist, dass hier auf die Bedürfnisse der auch international agierenden Unternehmen eigegangen wird. Denn den Wunsch nach einer Verringerung der Abgaben formulierte die Stadtmarketing Arbeitsgruppe „Wirtschaft“ bereits im vergangenen Jahr. Die gute Standortpolitik, ein stets offenes Ohr für Unternehmer und hervorragende harte und weiche Standortfaktoren sichern Markranstädt eine gute Quote an Bestandsunternehmen sowie hervorragendes Potenzial für Expansion und Gewerbeneuansiedlungen.
Bestes Beispiel für positive Effekte der unternehmerfreundlicher Maßnahme ist die Asmus Arbeitsbühnen und Hebezeuge GmbH & Co. KG mit ihrem Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Schindler an der Spitze. Bisher war die Firma am Standort Markranstädt lediglich mit der Verwaltung vertreten. Für 2010 plant die Geschäftsführung eine Erweiterung am Standort und eröffnet eine Produktionsstrecke in unmittelbarer Nachbarschaft zur Verwaltung. Im Rahmen der Erweiterung entstehen 16 neue Arbeitsplätze in der Stadt. Die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes und die Unterstützung der kommunalen Wirtschaftsförderung bei der Anmietung einer geeigneten Produktionshalle, haben die Entscheidungsträger der Asmus GmbH & Co.KG, während der Expansionsvorhaben vom Standort Markranstädt überzeugt.
Die zwei Geschäftsfelder Liftbau und Zubehör für Windkraftanlagen der Asmus GmbH & Co.KG sind in der Krise unterschiedlich erfolgreich. Während der Bereich Liftbau starke Einbußen verzeichnet, ist der Boom im Bereich Windkraftbefahranlagen ungebrochen. Das Portfolio reicht hier vom klassischen Verkauf und der Vermietung über einen exzellenten Service bis hin zu einer eigenen Entwicklungsabteilung und maßgeschneiderter Lösung für alle Anlagen. Innerhalb Deutschlands bietet Asmus bei Bedarf eine Einsatzfähigkeit innerhalb von 12 Stunden, weltweit innerhalb von 24 Stunden. Gerade diesen Service schätzen Betreiber von Windkraftanlagen.
Die eigene Forschungsabteilung sichert Asmus eine Vielzahl eigener Patente. Das Unternehmen ist seit 1993 am Markt und unterhält neben diversen Zweigstellen in Europa, bereits Dependancen in Amerika und Afrika. Seit Oktober 2009 ist Asmus mit einem Büro in China vertreten.








