(openPR) Die Entwicklung moderner diagnostischer und therapeutischer Verfahren in der Medizin beruht auf interdisziplinärem Wissens- und Technologietransfer. Diesen zu koordinieren und voranzutreiben, ist eine der wesentlichen Aufgaben der German Medical Technology Alliance (GMTA e.V.) – ein Zusammenschluss von sechs Kompetenzzentren im Bereich der Medizintechnik. Auch beim diesjährigen Weltforum für Medizin, der MEDICA in Düsseldorf, sind vom 18. bis 21. November Mitglieder der GMTA vertreten.
So organisiert das GMTA-Mitglied medways e.V. aus Jena auf der weltgrößten Fachmesse für Medizin den Gemeinschaftsstand Thüringens, an dem sich auch in diesem Jahr wieder Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen aus der Medizintechnikbranche Thüringens unter dem Motto „Willkommen in der Denkfabrik“ präsentieren (Halle 16/G54). „Mit unseren langjährigen Erfahrungen beraten wir Unternehmen, Ärzte und Investoren im HealthCare Sektor, und wir freuen uns auf die interessierten Besucher“, berichtet Volker Wiechmann, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums medways.
Neben der Koordination von Partnern aus der Medizin, Wissenschaft und Industrie bietet die GMTA medizintechnischen Unternehmen Hilfestellung beim Forschungscontrolling, bei der Erstellung von Businessplänen, Markt- und Risikoanalysen sowie bei Zertifizierungs- und Zulassungsverfahren von medizintechnischen Produkten. „Die zeit- und kostenaufwendigen Zulassungsverfahren sind insbesondere für die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche immer auch mit einem finanziellen Risiko verbunden“, erklärt Dr. Ludger Schnieder, Vorstandvorsitzender der GMTA und Geschäftsführer der SMP GmbH aus Tübingen. So versteht sich die GMTA auch als Ansprechpartner für potentielle Investoren im Bereich der Medizintechnik.
Unter Berücksichtigung der strengen Richtlinien, die im deutschen Medizinproduktegesetz zum Schutz und Wohle der Patienten festgeschrieben sind, unterstützt die GMTA mit ihren gebündelten Erfahrungen und ihrem Know-how medizintechnische Unternehmen. „Synergien werden genutzt, um medizintechnische Produkte, die die Lebensqualität der Patienten und die Arbeit der Ärzte verbessern, schnellstmöglich in die Praxis zu überführen“, so Schnieder. Über eines dieser Gemeinschaftsprojekte, an dem über 30 Firmen beteiligt sind, können sich die Besucher der Medica am Stand der SMP GmbH (Halle 12/E55) informieren, wo die Validierung der Reinigung von chirurgischen Instrumenten gemäß der Norm 17664 vorgestellt wird.







