(openPR) Während insbesondere die Sachgüterindustrie von der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen ist, zeichnet sich auf dem Markt für Medizintechnik weiterhin eine positive Entwicklung ab. Die German Medical Technology Alliance (GMTA) – ein Zusammenschluss von sechs Kompetenzzentren im Bereich der Medizintechnik – berät branchenfremde Unternehmen im Rahmen eines Workshops über die Chancen und Risiken beim Einstieg in den Markt für Medizintechnik.
Ob künstliche Gelenke, Hörsysteme, chirurgische Instrumente, Laser- und Röntgenapparaturen, oder Herzkatheter – der Markt für Medizintechnik umfasst die unterschiedlichsten Produktionsbereiche von der Elektrotechnik und Kunststoffproduktion über die Feinmechanik bis hin zum Maschinenbau.
„In den letzten Monaten gingen bei uns zahlreiche Anfragen von Unternehmen ein, die aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise mit einer stark rückläufigen Auftragslage aus der Sachgüterindustrie zu kämpfen haben. Insbesondere Unternehmen aus der Automobilzulieferindustrie denken über eine Neuausrichtung ihres Unternehmens bzw. über die Diversifikation ihrer Produktpalette nach. Die Medizintechnik wird hierbei als eine attraktive und krisenfeste Branche angesehen“, erklärt der neue Vorstandsvorsitzende der German Medical Technology Alliance (GMTA), Dr. Ludger Schnieder.
Grund für diese positive Erwartung ist neben der ständigen Modernisierung und Prozessoptimierung im Gesundheitswesen die schlichte Tatsache, „dass medizintechnische Leistungen nun einmal jederzeit gebraucht werden, und dass aufgrund der demografischen Entwicklung die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen in der Zukunft weiter ansteigen wird“, führt Schnieder aus.
Doch was qualifiziert beispielsweise ein Unternehmen, das derzeit noch Bauteile für PKWs herstellt, in der Zukunft Medizinprodukte anzufertigen?
Diese Frage könne man nicht allgemein beantworten, erklärt Schnieder. „Daher bieten wir für jedes Unternehmen auf der Basis einer gründlichen Analyse einen maßgeschneiderten Strategie-Workshop an, der die Chancen und Risiken der Unternehmens-Neuausrichtung bewertet und Hilfestellung beim Einstieg in die Medizintechnik bietet.“
Mit der zunehmenden Prozessoptimierung medizinischer Verfahren wächst im Bereich der Medizintechnik auch der Bedarf an Experten aus unterschiedlichen Technologiefeldern, wie z.B. der Informations- und Elektrotechnik oder Mechatronik. Die GMTA versteht sich als Vermittler an der Schnittstelle zwischen Medizin und Industrie bzw. klein- und mittelständischer Unternehmen. Mit einem Netzwerk von über 300 Institutionen aus Forschung, Medizin und Wirtschaft verfügt die GMTA über ein einzigartiges Know-how in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsbereichen der Medizintechnik und bringt die richtigen Partner zusammen, um medizintechnische Ideen in innovative Produkte zu überführen.
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