(openPR) Thüringer KMUs präsentieren sich gemeinsam der internationalen Fachwelt auf Weltkongress für Augenheilkunde in Berlin
Thüringen gehört zu den weltweit führenden Innovationsstandorten im Bereich der Optik und Ophthalmologie. Neben großen Playern wie der Carl Zeiss Meditec AG sind hier zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) ange-siedelt, die sich durch hoch spezialisiertes Know-how auszeichnen. Auf dem Weltkongress für Augenheilkunde in Berlin präsentieren sich Thüringer KMUs vom 4. bis 8. Juni gemeinsam der internationalen Fachwelt. Der Thüringer Ge-meinschaftsstand wird vom Kompetenzzentrum medways e.V. organisiert und vor Ort betreut.
Zur Diagnose und Therapie von Augenkrankheiten werden immer präzisere Verfahren und Pro-dukte entwickelt. Hierzu gehören ultrapräzise und minimal-invasive Laserverfahren und künstli-che Augenlinsen ebenso wie hochinnovative Verfahren zur statischen und dynamischen Gefäß-analyse am Augenhintergrund. Der Standort Thüringen bietet bei der Erforschung und Entwick-lung von Diagnose- und Therapieverfahren in der Augenheilkunde hervorragende Bedingungen, die es erlauben, dass auch kleine und mittelständische KMUs zu Technologieführern in dieser Branche zählen.
Von der Idee zum innovativen Produkt: Standortvorteil Thüringen
Thüringen mit Jena als innovativem Zentrum verfügt über eine lange Tradition in der Erfor-schung und Entwicklung von optischen Technologien und Medizinprodukten speziell für die Au-genheilkunde. Wissenschaft und Industrie arbeiten hier eng zusammen, um neueste For-schungsergebnisse schnell in die klinische Anwendung zu bringen. Jena bietet dafür beste Vo-raussetzungen: Neben den beiden großen Hochschulen arbeiten hier zahlreiche namhafte For-schungsinstitute wie die Max-Planck-Gesellschaft, das Fraunhofer Institut oder das Leibniz-Institut auf nur wenigen Quadratkilometern eng zusammen. International agierende Konzerne wie die Carl Zeiss Meditech AG oder Jenoptik prägen den Standort ebenso wie zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen, die über eine lange Tradition verfügen oder aus dem lebhaften Gründergeist der Region neu entstanden sind. „Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den schnellen Technologietransfer sind die räumliche Nähe und die Zusammenarbeit in professio-nellen Netzwerken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, weiß Volker Wiechmann zuschätzen. Wiechmann ist Geschäftsführer von medways e.V. – einem in Jena ansässigen Verbund aus führenden Forschungsinstituten, Wirtschaftsunternehmen und universitären Ein-richtungen.
Ein starker Auftritt von Thüringen auf dem Weltkongress für Augenheilkunde
Der medways e.V. organisiert und betreut auf dem diesjährigen Weltkongress für Augenheil-kunde den Thüringer Gemeinschaftsstand. „Zwischen den sonst von großen Unternehmen do-minierenden Ständen haben hier auch kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, gemeinsam die ihnen gebührende Aufmerksamkeit zu erlangen“, erklärt Volker Wiechmann. Zu den Firmen, die auf der Gemeinschaftsfläche von 80 qm ihre Produkte und Leistungen der internationalen Fachöffentlichkeit präsentieren, gehören Jen-Ophthalmo, die CCS Pawlowski GmbH, DOMS EYE-Technology GmbH & Co.KG, EPSa Elektronik & Präzisionsbau Saalfeld GmbH und die IMEDOS Systems UG.
medways ist Mitglied der German Medical Technology Alliance
Als Organisator der Gemeinschaftsstände und als Kompetenzzentrum für Medizintechnik ist auch medways auf dem Weltkongress am Thüringer Gemeinschaftsstand vor Ort. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist es Aufgabe von medways, den Wissen-schafts- und Wirtschaftsstandort Thüringen weiter zu stärken. Als Mitglied der German Medical Technology Alliance (GMTA) bringt medways auch auf nationaler Ebene seine Kompetenzen ein, um medizintechnische Ideen in innovative Produkte umzusetzen. Die GMTA – ein Zusam-menschluss von fünf Kompetenzzentren – vermittelt kompetente Partner aus Industrie, For-schung und Medizin und begleitet den Informations- und Technologiefluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette beratend und operativ. Darüber hinaus hilft die GMTA bei der Suche nach finanziellen Fördermöglichkeiten von Produkt- und Projektideen, prüft mit Markt- und Technologieanalysen sowie Zukunftsstudien deren Erfolgschancen im Markt und unterstützt die Zertifizierung, Verwertung und den Vertrieb von Medizinprodukten.
Der Thüringer Gemeinschaftsstand befindet sich vom 4. bis 8. Juni auf dem Messegelände ICC in Halle 17, Stand A/31.











