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"Gutes Fernsehen, schlechtes Fernsehen“

18.11.200912:28 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) BIBER - Netzwerk frühkindliche Bildung“ widmet sich in seinem neuen Blickpunkt dem ambivalenten Verhältnis, das Erziehende – Eltern wie Fachkräfte in den Kindergärten – zum Medienkonsum von Vorschulkindern haben - sei es, dass die Kleinen Fernseh gucken und/ oder am Computer spielen.

Denn sie wissen nicht, was sie tun. Gemeint sind Erzieherinnen und Erzieher, denen es suspekt ist, wenn ihre Schützlinge erzählen, wen sie im Fernsehen ganz toll finden. Fachkräfte im Kindergarten fühlen sich unbehaglich, wenn es um das Thema Fernsehen geht und wiegeln ab, wenn Kinder von ihren Medienhelden erzählen. Vor zwölf Jahren dokumentierte Professorin Dr. Ulrike Six vom Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik der Uni Koblenz bereits, dass Erzieherinnen und Erzieher mit dem Fernsehen eher Fluch als Segen in Verbindung bringen. Obwohl sich inzwischen viel getan hat bei der Medienerziehung, bestätigen aktuelle Befragungsergebnisse diese Auffassung.

Und auch von Seiten der Eltern wird der Fernsehkonsum ihrer Kinder selten im Kindergarten thematisiert. Gabi Goscinski, Erzieherin aus Nordrhein-Westfalen, hat die Erfahrung gemacht, dass es verantwortungsvolle Eltern gibt, die keinen Rat in punkto Medienerziehung brauchen, weil sie selbst informiert sind. „Und die Eltern, die Hilfe brauchen würden, weil sie beispielsweise ihren Kindern im Vorschulalter ein eigenes Fernsehgerät ins Zimmer stellen, kommen nicht auf uns zu. Ihnen ist es unangenehm, das Thema anzuschneiden.“ Denn auch Erwachsene schauen oft zu viel fern, schauen zu lange und das Falsche und sind deshalb selten ein gutes Vorbild.

Medienpädagogin Maya Götz vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) in München, weist darauf hin, dass es an den Eltern ist, für eine sichere Fernsehwelt und eine sichere Surfwelt für ihre Kinder zu sorgen. „Sie müssen altersgemäße Angebote auswählen und am besten gemeinsam mit den jüngeren Kinder schauen“, sagt sie. Den gleichen Hinweis hat Michael Gurt, verantwortlicher Redakteur von „FLIMMO“, der Programmberatung für Kinder: „Die Kinder nicht allein lassen“, rät auch er. Beide Experten setzen auf Informationen für Eltern wie auch für Fachkräfte im Kindergarten. Wenn man weiß, wofür Bob der Baumeister bei den Kleinen steht, fällt es den Großen bestimmt einfacher, ihn zu akzeptieren.

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