(openPR) Familienkonstellationen ändern sich, Patchworkfamilien entstehen. Das Serviceportal familien-wegweiser.de stellt dazu aktuelle Informationen bereit.
„Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden – wie viel Kinder willst du kriegen“ – wie die Zeiten wandeln sich auch die Abzählreime. Verheiratete Paare mit gemeinsamen Kindern stellen mit knapp 80 Prozent zwar noch immer die häufigste Familienform in Deutschland dar. Jedoch können sich Familienstrukturen durch Scheidung oder Trennung ändern: Lebenspartnerinnen und -partner bringen Kinder aus früheren Beziehungen mit – es entstehen Stieffamilien. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich hierfür der Begriff der Patchworkfamilie eingebürgert. Die Sozialwissenschaft spricht dagegen nur dann von einer Patchworkfamilie, wenn aus der neuen Partnerschaft zusätzlich gemeinsame Kinder hervorgehen.
Laut dem „Monitor Familienforschung“ (Nr. 31) des Bundesfamilienministeriums sind etwa sieben bis 13 Prozent der Familien in Deutschland Stief- bzw. Patchworkfamilien. Damit die neuen Familienmitglieder zu einer Einheit zusammenwachsen, gilt es einige Herausforderungen zu bewältigen. Das Serviceportal „Familien-Wegweiser“ des Bundesfamilienministeriums bietet dafür praxisnahe Tipps: Ob es um die Organisation des Alltags geht oder um rechtliche Fragen zu Unterhaltsleistungen und Sorgerecht – das aktuelle Topthema bietet zahlreiche Hinweise, Anregungen und weiterführende Links.










