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Integrative Standort- und Regionalentwicklung

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Dr. Gerald Mathis, Leiter des Instituts für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung
Dr. Gerald Mathis, Leiter des Instituts für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung

(openPR) Dornbirns Lösung ist "Outsourcing"

Unsere Wirtschafts- und Standortpolitik genügt in vielen Fällen nicht mehr den wachsenden Anforderungen. Über Maßnahmen, die Gemeinden setzen können, um dem entgegen zu wirken, sprach KOMMUNAL mit Dr. Gerald Mathis vom "Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung (ISK)".



"Regionen und Gemeinden müssen sich gezielter und professioneller um die Wirtschaft kümmern und eine klare effiziente Bewirtschaftung ihrer Standorte betreiben", meint Gerald Mathis, Leiter des Instituts für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung ISK. Das Institut hat in Dornbirn ein wegweisendes Projekt laufen.

KOMMUNAL: Sie gelten als Erfinder des integrierten Standortmanagements. Was zeichnet dieses Modell aus?
Gerald Mathis: Unsere derzeitige Wirtschaftspolitik endet in der Regel auf Landesebene. Wesentlich ist aber, eine aktive, nachhaltige Standort- und Wirtschaftspolitik auf kommunaler und regionaler Ebene sicherzustellen und deren Vernetzung mit den übergeordneten Verwaltungsebenen. Standortmanagement unterscheidet sich wesentlich vom Standortmarketing, denn wir wissen, welche Bedürfnisse die Wirtschaft hat und auch welche Probleme, und können dadurch ganz andere Lösungsansätze und -modelle erarbeiten. Darüber hinaus haben wir uns mit den wissenschaftlichen - sowohl mit den betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen wie auch soziologischen Hintergründen - befasst.

Was sind die Besonderheiten des Betriebsbetreuungsmodells Dornbirn?
Die Lösung heißt Outsourcing. Wir kommen dem Trend aller öffentlichen Stellen entgegen, keine zusätzlichen internen Kapazitäten aufbauen zu müssen. Alle Aktivitäten der Wirtschaftsförderung , des Standortmanagements und der Betriebsgründungsberatung bzw. -betreuung sind bei uns ausgelagert. Nach außen treten wir als offizielle Stelle der Gebietskörperschaft auf und arbeiten eng mit den Entscheidungsträgern zusammen. Die Verantwortung für die Umsetzung und das Operating liegt bei uns. Wir sind innerhalb von zwei bis drei Monaten nach Vertragsabschluss einsatzbereit und organisieren auch die PR- und Marketingarbeit.

Lässt sich diese Modell überall anwenden?
Ja, denn derzeit sind wir in der Endabstimmungsphase für weitere Projekte ind Österreich und Deutschland. Für das Standortmanagement von Regionen oder Ländern haben wir noch ein anderes Produkt entwickelt, das subsidiäre Regionalentwicklungsprogramm. Das lassen sich die speziellen Bedürfnisse von Regionen und den involvierten Gemeinden gut integrieren.

Worauf nehmen Sie besonders Rücksicht?
Übergeordnete oder regionale Standort-, Ansiedlungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaften sind sehr stark in der konzeptiven Entwicklung verankert. Sie sind oft zu zentralistisch und gehen zu wenig auf die laufenden Bedürfnisse der Kommunen ein. In diesem Kontext bedarf es vielmehr einer stärkeren, anhaltenden Verortung der Wirtschaftspolitik in unseren Kommunen. In unserem Programm gilt als wesentlicher Grundsatz, dass wir zwar einen übergeordneten und koordinierenden "standortwirtschaftlichen Schirm“ über die Region legen, aber in weiterer Folge vor allem die einzelnen Gemeinden explizit und konsequent in unsere Arbeit mit einbeziehen. Alles was sie besser, effektiver und ökonomischer machen können, lassen wir beim Standortmanagement bei den Gemeinden. Darüber hinaus unterstützen wir sie dabei, ihre Kompetenz und ihr Know-how konsequent zu stärken und zu erhöhen.

Sie haben eingangs auch die soziologischen Hintergründe von Standorten angesprochen. Was meinen Sie mit Sozialkapital als Standortfaktor?
Das Denk- und Wertehaltungen unsere Wirtschafts- und Innovationskraft massiv beeinflussen, wissen wir spätestens seit Max Weber. Spannend ist, dass sich unsere Gesellschaft nach wie vor nicht ernsthaft damit auseinandersetzt und sich überwiegend mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen, mit den Symptomen beschäftigt. Ich habe mich in meinem neuen Buch (Standortsoziologie – Denk- und Wertehaltungen als Standortfaktor) mit Ursachen und Grundlagen dieser Auswirkungen beschäftigt.

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