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Tollwut: Hände weg von streunenden Hunden

16.11.200916:37 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Tollwut: Hände weg von streunenden Hunden
momosu / pixelio.de
momosu / pixelio.de

(openPR) München, 17.11.2009 +++ Wie oft hört man im Urlaub den Ausruf beim Anblick von streunenden Hunden oder Katzen: „Ach ist der süß und so lieb“. Vorsicht! Das Tier könnte an Tollwut erkrankt sein. +++
Tollwut ist eine Infektionskrankheit, die zwar selten, aber einmal ausgebrochen, immer tödlich verläuft. Weltweit sterben pro Jahr etwa 60 000 Menschen daran, allein in Indien etwa 30 000. Die Erkrankung kommt weltweit bei Hunden, Katzen, Affen, Füchsen, Alaskabären, Mungos aber auch bei Fledermäusen vor. Die Übertragung erfolgt über den Speichel eines tollwütigen Tieres, meist durch einen Biss, ist jedoch auch über eine winzige Wunde in der Haut oder bei direktem Kontakt des infektiösen Speichels mit der Schleimhaut möglich. Infizierte Tiere sind bereits 3-7 Tage vor Ausbruch von Symptomen und während der gesamten Erkrankungsdauer ansteckend. Nach einer Inkubationszeit von 3 bis 8 Wochen, je nach Lokalisation der Bissstelle, treten zunächst Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit sowie Brennen, Taubheit und Stechen im Bereich der Bisswunde auf. Es folgen Bewusstseinsstörungen und quälende Krämpfe der Schlundmuskulatur beim Anblick von Wasser. Der Patient stirbt nach wenigen Tagen an Atemlähmung. Bedroht von der Infektion sind vor allem Touristen in den subtropischen und tropischen Regionen von Asien, Afrika, Latein- amerika, dem Nahen Osten, aber auch Osteuropa. Erst kürzlich wurden neue Fälle von Tollwut aus Bali und Russland gemeldet. Das Risiko von Tierkontakten in Endemiegebieten ist sehr hoch.



Nur drei Impfungen in 21 Tagen
Einziger effektiver Schutz, so das Forum Reisen und Medizin, ist die Impfung. Die Grundimmunisierung mit dem gut verträglichen Gewebekultur-Impfstoff wird an den Tagen 0, 7 und 21 oder 28 vorgenommen. Eine Auffrischung wird alle 2-5 Jahre empfohlen. Die Impfung ist auch für Kinder in jedem Alter geeignet. Sie verhindert die Erkrankung sicher. Auch die sofortige Gabe von Tollwuthyperimmunglobulin nach dem Biss eines Tollwut-verdächtigen Tieres bietet noch einen sicheren Schutz. Es sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Die aktive Impfung ist zu empfehlen:
• Reisenden in Ländern mit hohem Tollwut-Vorkommen wie Indien, Pakistan, Vietnam, Thailand, China, Bali, Afrika, Lateinamerika, Rumänien, Türkei oder Russland,
• Personen, die erhöht gefährdet sind wie Langzeit-, Trekking- oder Rucksack-reisende sowie Abenteuer-Touristen,
• solchen, die sich in Regionen aufhalten, in denen verträgliche Immunglobuline oder Zellkulturimpfstoffe nicht verfügbar sind.

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