(openPR) Die imbus AG reagiert auf gesteigerten Migrationsbedarf +++ Anwender müssen jetzt auf alternative Speichertechnologien zurückgreifen +++ Hersteller meldet Ende von AIT ab März 2010
Möhrendorf, 11. November 2009 – Die imbus AG reagiert auf aktuelle Meldungen, wonach mit einem Ende der Bandspeichertechnologie AIT zu rechnen ist. Als internationaler Migrationsdienstleister bietet imbus ab sofort allen Anwendern dieser Technologie die Möglichkeit, Daten von AIT-Medien auf alternative Speichersysteme zu migrieren.
Für die Speicherung der Datenbestände sind neben anderen Bandtechnologien auch verschiedene Lösungen zur Festplattenspeicherung verfügbar. Laut Herstelleraussage werden Produktion und Vertrieb von AIT-Laufwerken und Medien ab März 2010 eingestellt.
AIT steht für Advanced Intelligent Tape und wurde seit 1996 von der Firma Sony Electronics Inc. angeboten. Die Bänder werden in der mittlerweile fünften Generation mit einem Speichervolumen von 400 GB produziert und waren auch mit WORM-Technologie (Write Once Read Multiple) verfügbar. WORM sichert die Unveränderbarkeit der gespeicherten Daten und wurde insbesondere für die Langzeitarchivierung aufbewahrungspflichtiger Datenbestände eingesetzt.
Selbst wenn die Haltbarkeit von AIT-Bändern mit bis zu 30 Jahren betitelt wird, hat sich in vergleichbaren Fällen gezeigt, dass die benötigte Hardware bereits nach kurzer Zeit nicht mehr verfügbar war. Aus diesem Grund müssen Anwender, die AIT zur Speicherung aufbewahrungspflichtiger Daten nutzen, die Migration dieser Medien mittelfristig einplanen, um den Zugriff auf ihre Daten auch nach dem Wegfall der AIT-Technologie langfristig sicherzustellen.







