(openPR) Kompetenzen verbessern für internationale Wettbewerbsfähigkeit
'Global denken und sich europäisch wettbewerbsfähig machen' lautet die Devise von Bill Midgley, Präsident der Britischen Handelskammer. Als Verfechter einer gemeinsamen europäischen Strategie für den Bildungsmarkt stellt er im English Business Club am 25. Oktober in der IHK zu Leipzig die Frage "The Skills Agenda ... A European Time Bomb?" (dt.: Ausbildungspolitik ... eine europäische Zeitbombe?).
Midgley will darauf aufmerksam machen, daß die europäischen Länder im internationalen Wettbewerb immer weiter zurückfallen werden, wenn Europa nicht daran arbeitet, seine Kompetenzen zu verbessern. Dabei spielten IT-Kenntnisse eine ebenso große Rolle wie Fremdsprachen und handwerkliche Fähigkeiten, die seiner Meinung nach dringend gefördert werden müssen.
Das Streben nach einer gemeinsamen Bildungspolitik sollte laut Midgley Herzstück der Kammerpolitik eines jeden europäischen Landes sein. Denn, so Midgley, akuter Fachkräftemangel stelle eine Barriere für das Erhöhen der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit dar. Unternehmen, die international erfolgreich konkurrieren wollen, brauchten dringend mehr junge Menschen, die eine berufsbildende Laufbahn verfolgen und sich durch kontinuierliche Weiterbildung Fachkompetenzen aneignen.
Allein in Großbritannien hat sich nach Angaben der Britischen Handels-kammer innerhalb der letzten zehn Jahre die Anzahl der Arbeitgeber verdoppelt, die Schwierigkeiten hatten, Arbeitskräfte mit den richtigen Kompetenzen zu finden: Waren es 1994 noch 20 Prozent, sind es in diesem Jahr bereits 42 Prozent.
„Wir müssen einheimischen und internationalen Arbeitgebern versichern können, daß unser Land ein höchst wettbewerbsfähiges Geschäftsumfeld zu bieten hat“, fordert der Kammerpräsident auf. Mit der bisherigen Bildungspolitik drohe Europa international den Anschluß zu verpassen.









