(openPR) Im Großen und Ganzen konnten die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche positiv überraschen. Sowohl vom Immobilienmarkt, als auch vom Verbraucher und aus der Industrie kamen ermutigende Zeichen.
Einzig und allein am Arbeitsmarkt bleibt eine Trendwende aus. Der signifikante Absturz ist zwar beendet, es werden trotzdem weiterhin viele Arbeitsplätze vernichtet und nur wenig neue geschaffen.
Besondere Beachtung sollte das Gross Domestic Product (GDP) finden, welches am Donnerstag, den 29. Oktober mit +3,5% für das 3. Quartal 2009 besser war als prognostiziert. Jedoch fallen bei einer genaueren Betrachtung auf, dass die amerikanische Variante der „Abwrackprämie“ das sog. „cash for clunkers“ Programm für 1,66% des GDP verantwortlich war. Seither sind die Absatzzahlen für Automobile wieder enorm zurückgegangen.
Der IWF (Internationale Währungsfonds) prophezeite ein weltweites Wachstum von 3,1% für kommendes Jahr, nach einem Rückgang von 1,1% in diesem Jahr.
Am Donnerstag, den 08. Oktober beschloss die Europäische Zentralbank den Leitzins unverändert bei 1,0% zu belassen. Ebenfalls unverändert ließ die Bank of England ihren Schlüsselsatz bei 0,5%. „Die Wirtschaft in der Euro-Zone stabilisiert sich“, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet am Donnerstag.
Die Zinsentscheidung der amerikanischen Federal Reserve steht am Mittwoch, den 04. November 2009 an, es kann aber davon ausgegangen werden, dass diese den Leitzins ebenfalls unverändert lässt.
Bei den Rohstoffen konnten insbesondere Öl und Gold im vergangenen Monat deutlich zulegen. Gold schaffte zu Monatsbeginn den Ausbruch nach oben und notiert seitdem konstant über der $1.000 Marke.
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