(openPR) Hamburg, im Oktober 2004 – Mehr als jede dritte Ehe wird mittlerweile in Deutschland geschieden. Dies belegen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Als besonders problematisch für eine Beziehung gelten nach neuen Studien bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, wie emotionale Instabilität. Eine gute Chance haben hingegen vor allem konservative Menschen, da sich ihre Einstellung günstig auf die Partnerschaft auswirkt. Dazu gehören traditionelle Vorstellungen zu Geschlechterrollen und Familie sowie eine ausgeprägte Religiosität.
„Gerade für eher zurückhaltende Leute, die oftmals nach traditionellen Werten leben, ist es leider oft schwieriger, den ersten Schritt auf jemanden zuzugehen. Hier spielen heute das Internet, Singlebörsen und Partnervermittlungen eine große Rolle. Für viele ist es leichter, in geregelter und anonymer Umgebung Bekanntschaften zu schließen“, erklärt Bernd Lury, Geschäftsführer der in Deutschland und Frankreich ansässigen LSF Partnervermittlung.
Ob eine eingegangene Partnerschaft auch von Dauer ist, wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Für eine erfolgreiche Ehe sprechen „alte Werte“ wie eine religiöse Bindung, die Geburt eines Kindes, ein nicht zu früh gewählter Zeitpunkt der Eheschließung und gemeinsames Wohneigentum. Das zeigten kürzlich der Soziologe Michael Wagner und sein Mitarbeiter Bernd Weiß von der Universität Köln. So liegt die Scheidungsrate bei Katholiken um 34 Prozent niedriger als bei religiös Ungebundenen und Protestanten. Bei der Geburt eines Kindes verringert sich das Scheidungsrisiko sogar um die Hälfte.
Nicht zu unterschätzen für eine stabile Partnerschaft ist die Persönlichkeit des Einzelnen. Macht sich beispielsweise einer der beiden Partner ständig Sorgen und neigt zu Stress, kann das die Beziehung stark belasten. Weniger wichtig als oftmals angenommen, sind gemeinsame Interessen oder äußere Umstände wie eine gleiche Schulbildung. Unabhängig von seinem Charakter kann jeder aktiv an seiner Beziehung arbeiten. Dazu gehört das tägliche Neuerleben der Vorzüge des Partners ebenso, wie das regelmäßige schriftliche Festhalten gemeinsamer glücklicher Momente. Eine besonders große Rolle spielt die Kommunikation, wozu auch konstruktives Streiten gehört.
„Wenn Sie etwas stört, sprechen Sie es direkt an. Dabei sollten Sie aber auch Verständnis für die kleinen Macken des anderen haben. Ganz wichtig ist, dass Sie Wörter wie „immer“ oder „typisch“ vermeiden. Bringen Sie die Sache auf den Punkt. Es bringt nichts, dem Partner Dinge vorzuwerfen, die eine Ewigkeit zurückliegen. Und vergessen Sie nicht das Beste am Streit - die Versöhnung. Außerdem sollten Sie regelmäßig Zeit füreinander schaffen und ein respekt- und verständnisvoller Gesprächspartner sein“, empfiehlt Bernd Lury.
Stimmt die Kommunikation, ist das Zusammenleben auch nach der ersten Verliebtheit ein Gewinn. Kontaktsuchende, die sich auf das Spiel der Herzen einlassen und den Winter nicht einsam verbringen wollen, können sich im Internet unter www.lsf-pv.de beraten lassen oder sich unter der Telefonnummer 040/58951733 informieren.
Kontakt:
LSF-Partnervermittlung E.U.R.L.
Repräsentanz Deutschland
Bernd Lury
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Telefon 040 / 58951733
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