(openPR) Dass unsere Privatsphäre mit immer besserer Überwachungstechnik schrumpft, das können sich viele vorstellen. Aber David Friedman (Sohn von Milton Friedman und Vater des Seasteading-Pioniers Patri Friedman) stellt in seinem Buch „Future Imperfect“ radikal die Frage, ob es in unserer normalen Welt Privatsphäre gar nicht mehr geben kann, ob wir nicht eher auf die „Transparent Society“ zusteuern, in der jeder jeden überwacht.
Stephan Magnus hat ihn in der neusten Folge seines Podcast „Das Abenteuer Zukunft“ interviewt und dabei einiges über die spannende Alternative erfahren, nämlich dass durch Verschlüsselungsverfahren die Menschen in der Virtualität mehr Privatheit haben werden, als jemals zuvor in der Geschichte. Und das birgt Implikationen: Geschäfte untereinander abwickeln, ohne dass dies jemand registriert, in geschützten Berufen anonym arbeiten und trotzdem Reputation erarbeiten, oder neue Formen der Unternehmensorganisation erfinden.
Viele Fragen bleiben: Werden wir durch diese Entwicklungen im normalen Alltag und im Cyberspace eine tolerantere, vielfältigere Gesellschaft oder werden wir verschlossen und konform?
Der Podcast „Friedman on VReedom“ kann über http://www.dasabenteuerleben.de/index.php?id=11&oid=61 abgerufen werden.












