(openPR) Köln, 27. Oktober 2009 - Mit der Version 4.2 seiner Event-Processing-Plattform Apama hat Progress Software den „Parallel Correlator" weiter optimiert. Vor allem beim Einsatz auf Mehrkern- und Multiprozessorsystemen bringt die Funktion eine deutliche Leistungssteigerung.
Progress Software, einer der führenden Anbieter von Applikations-Infrastruktur-Software, liefert ab sofort die Version 4.2 seiner Business- und Complex-Event-Processing (BEP/CEP)-Plattform Apama aus. Erweitert und optimiert wurde unter anderem die Funktion „Parallel Correlator". Für Apama-Applikationen, die auf aktuellen Mehrkern- und Multiprozessorsystemen laufen, bringt sie eine spürbare Performanceverbesserung. Apama 4.2 verzichtet auf das übliche aufwändige Low Level Scheduling, das die Erstellung von Multi-Threaded-Applikationen zusätzlich erschwert. Von den Neuerungen im Bereich „Parallel Correlator" profitieren zunächst Apama-Entwickler, aber auch Fachanwender: Mit einem einfachen Click auf einen Button im Apama Event Modeler können sie ihre Anwendungen auf Mehrkernrechnern deutlich beschleunigen.
Ausgebaut hat Progress auch die integrierte Entwicklungsumgebung Apama Studio. Neu hinzugekommen sind Debugging- und Tuning-Services. Ferner wurden auch die Java-spezifischen Funktionen erweitert. In einer Apama-Applikation können Entwickler jetzt Java und die Apama-eigene Event Processing Language (EPL) kombinieren. Ebenfalls speziell an Entwickler richten sich die Neuerungen beim Apama Player und dem Apama Database Connector. Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen können damit in ihre Applikationen ein umfangreiches Spektrum von Datenquellen integrieren - angefangen von einer Vielzahl herkömmlicher SQL-Datenbanken bis zu besonderen Event- und Tick-Datenbanken wie Vhayu Velocity und KX Corporation's kdb+, die in elektronischen Handelssystemen verwendet werden.
Die Apama-Plattform gilt als das führende CEP-Produkt mit der größten Kundenbasis in den Kapitalmärkten. Dazu zählen Finanzanalysten, Broker, institutionelle Investoren, Hedgefonds, Regulierungsbehörden und Unternehmen wie JP Morgan, Deutsche Bank und FSA (Financial Services Authority). Außerhalb der Kapitalmärkte kommt die Apama-Plattform in Branchen wie Telekommunikation und Logistik zum Einsatz. Der Mobilfunkbetreiber 3 Italia etwa überwacht in Echtzeit alle Business Events in seinen Billing- und Network-Systemen, und der niederländische Informations- und Service-Provider Royal Dirkzwager ermittelt damit in Echtzeit Daten für seine maritimen Logistik- und Informationssysteme. Aber auch Unternehmen aus den Branchen Retail (beispielsweise die BGN, Boekhandels Groep Nederland, im Rahmen einer RFID-Implementierung auf Artikelebene) und Manufacturing (Manuvis, mit einer Applikation, die in Echtzeit Prozesse in einem produktionsnahen ERP-System transparent macht) nutzen Apama.
„Die neue Version von Apama zeichnet sich durch Verbesserungen in zwei Bereichen aus: Produktivität und Performance. Das verdeutlicht, dass Apama sich als einzige Lösung in ihrem Segment sowohl an Entwickler als auch an Anwender in den Fachabteilungen richtet", erklärt Mathias Ritter, Managing Director Central Europe bei Progress Software. „Dieser zweigleisige Ansatz ist der wichtigste Erfolgsfaktor für die operative Reaktionsfähigkeit von Unternehmen in sich rasch ändernden Märkten."
Diese Presseinformation kann unter www.pr-com.de abgerufen werden.
