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Wenn nichts mehr funktioniert

26.10.200918:14 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wenn nichts mehr funktioniert

(openPR) Burn-out: ausgebrannt, erschöpft, antriebslos. In Deutschland leiden schätzungsweise bis zu 1,5 Millionen Menschen am Burn-out-Syndrom. Bevor aber der psychische und körperliche Abstieg beginnt, können Personaltrainer mit Präventionsmaßnahmen rechtzeitig gegensteuern.



"To burn out" heißt übersetzt "ausbrennen" und beschreibt einen Zustand, unter dem immer mehr Menschen leiden. Der Bauch hat längst gespürt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das Gefühl, nur noch zu funktionieren, fast seelenlos wie ein Roboter den Alltag zu überstehen und keine Freude mehr empfinden zu können, sind typische Anzeichen für das Burn-out-Syndrom. Eine ehrgeizige Biografie mit beruflichen und privaten Erfolgen gerät plötzlich ins Wanken, wenn die Batterien leer sind. Arbeitsüberlastung, berufliche Kränkungen oder mangelnde Wertschätzung können Auslöser sein. Als eigenständige Diagnose ist das Burn-out-Syndrom in Deutschland bisher nicht zugelassen. Deshalb wird meist erst therapiert, wenn die Betroffenen bereits gesundheitlich und psychisch stark beeinträchtigt sind.
Der Weg dahin ist schleichend: Zunächst passieren kleine Fehler und der Stapel der unerledigten Aufträge wird immer höher. Mit der Zeit entsteht ein enormer Leidensdruck. Wenn die Angst, zu versagen allzu mächtig wird, beginnt auch die Gesundheit zu leiden. Aber auch die wirtschaftlichen Folgen sind gravierend: Steigende Krankheitsstände und als ultima ratio die Kündigung als scheinbar einziger Ausweg aus der Misere sind teuer für die Arbeitgeber. Wer ausbrennt, muss auch einmal entflammt gewesen sein. Tatsächlich sind es gerade die hochmotivierten Mitarbeiter im mittleren Management, die besonders oft betroffen sind. Für die Unternehmen ist das eine Rechnung mit Verlust: Sie haben in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert und können anschließend die Früchte nicht ernten.
Ingo Laubes wollte diesen Zustand, in den er immer tiefer hineinschlitterte, nicht wahrhaben und tat seine wachsende Erschöpfung leichtfertig als normalen Stress ab. Er war bei seinen Kollegen als fröhlich und hochmotiviert bekannt, bevor er zum Restaurantleiter aufstieg und sich Tag für Tag überforderte, bis er schließlich an seinen eigenen Erwartungen beinahe scheiterte. Dass der Mittdreißiger dabei nicht krank wurde und knapp an einem Burn-out vorbeischrammte, verdankt er seinem aufmerksamen Chef und dem Coach Joachim Oppel. Der Trainer beim Böblinger Horst Rückle Team (hr TEAM) beschreibt das Burnout-Syndrom sehr bildhaft: Wer eine Sprudelflasche aufschraubt, die zuvor ein paar Mal heftig geschüttelt wurde, hat die Bescherung. Wer am Arbeitsplatz eine Rolle spielt, die nicht zur Persönlichkeit passt, kann daran zerbrechen.

Oppel warnt davor, das professionelle vom persönlichen Ich zu trennen. Der Coach hält seine Seminarteilnehmer sogar dazu an, Emotionen nicht zu deckeln, sondern sie kennenzulernen und zu analysieren und wo nötig, auch zu kommunizieren. Sein Credo: authentisch bleiben. Er lässt nachfragen: Was macht es mit mir, wenn ich vor einer großen Mannschaft eine Antrittsrede halten muss? Viele seiner Trainees sind erstaunt darüber, was eine so einfache Übung mit ihnen anstellt. Der erfahrene Coach probt auch Gesprächssituationen unter anderem in Rollenspielen. „Richtig zu kommunizieren will gelernt sein, zumal man im Gespräch nicht nur mit dem anderen zu tun hat, sondern vor allem mit sich selbst“, so Oppel. Wer immer nur gegen seine eigene Persönlichkeit arbeitet, und meint, er müsse bei der Arbeit ein ganz anderer sein, bricht eines Tages unter dieser Last zusammen. Im Fall von Ingo Laube jedenfalls kündigte sich das Burn-out-Syndrom bereits an, als er den Personal-Trainer endlich aufsuchte. Sein direkter Chef hat bemerkt, dass es Laube immer schlechter ging und sich an das Böblinger hr TEAM gewandt. Heute ist er mit Oppels Hilfe wieder mit Elan und Freude bei der Arbeit, weil er gelernt hat, auch im Job der zu sein, der er ist.

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