(openPR) Internet-Nutzer haben besonders hohe Erwartungen
Vaduz/Liechtenstein – Drei Jahre Baisse, Wissensdefi-zite bei privaten Finanzen und Verunsicherung beim Thema Vorsorge haben Spuren hinterlassen: Für 55,6 Prozent der Kapitalanleger in Deutschland ist
umfassende Beratung bei der Auswahl des Vermögensberaters besonders wichtig. 49,6 Prozent achten besonders auf Gebühren. 45,2 Prozent wollen, dass Beratung auf persönliche Wünsche und Bedürfnisse eingeht. Für 35,3 Prozent ist Diskretion sehr wichtig. Besonders hohe Ansprüche stellen Internet-Nutzer. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Raiffeisen Bank (Liechtenstein) AG.
„Das Ergebnis ist eindeutig: Beratungsqualität ist wichtiger als Kosten. Anleger haben aus Verlusten der letzten Jahre gelernt. Sie ziehen Experten zurate, die eine Vermögensanlage individuell an ihrem persönlichen Risikoprofil ausrichten“, weiß Rehm.
Auf die Frage, welche drei Kriterien ihnen bei der Auswahl einer Vermögensberatung besonders wichtig sind bzw. wären, antworten weitere 25,5 Prozent feste Ansprechpartner und 24,9 Prozent eine eingehende Analyse der Vermögenssituation. 18,3 Prozent finden hohe
Bekanntheit und einen guten Ruf des Beratungshauses wichtig, 17,8 Prozent eine große Auswahl an Anlageprodukten. 9,3 Prozent orientieren sich an Top-Platzierungen in Wettbewerben und bei Rankings.
Überraschend sei, dass es sowohl zwischen den Geschlechtern als auch zwischen den Altersgruppen – anders als früher – keine aussagekräftigen Unterschiede gebe, so Rehm.
Besserverdienende wollen große Produktauswahl
30,2 Prozent mit einem Haushalts-Netto-Einkommen von 3.000 Euro und mehr achten auf eine große Auswahl an Anlageprodukten (Durchschnitt: 17,8%). „Besonders bei Anlegern mit hohem Einkommen reicht es nicht, Strategien auf ihre Wünsche auszurichten. Sie wollen auch aus einem großen Angebot an Produkten auswählen können.“ Die Bank biete deshalb neben zwölf eigenen „Walser Fonds“ unter hauseigenem Asset Management auch alle am Markt verfügbaren Fonds an.
Ostdeutsche kritischer als Westdeutsche
Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen alten und neuen Bundesländern. „Ostdeutsche sind Vermögensberatung gegenüber kritischer“, betont Rehm. Am wichtigsten finden 56,1 Prozent aus den neuen Bundesländern Gebühren und Konditionen (Westdeutschland: 48%). „Die Zahlen zeigen, dass Kosten für Vermögensberatung zwar wichtig, aber nicht unbedingt ausschlaggebend sind.“
Weitere Ergebnisse: 51,5 Prozent der Ostdeutschen finden es entscheidend, ob auf ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse eingegangen wird (Westdeutschland: 43,7%). Auf einen festen Ansprechpartner achten 33,3 Prozent (Westdeutschland: 23,6%).
Internet-Nutzer mit hohen Ansprüchen
Besonders hohe Ansprüche an einen Vermögensberater haben Befragte, die täglich das Internet nutzen. 54 Prozent finden wichtig, dass Beratung auf persönliche Wünsche und Bedürfnisse eingeht (Durchschnitt: 45,2%). 33,8 Prozent sehen eine eingehende Analyse als entscheidendes Kriterium (Durchschnitt: 24,9%).
„Anleger, die sich im Internet gut informiert haben“, so Rehm, „benötigen einen Berater, der ihnen als Informationsmanager hilft, Informationen zu bewerten und daraus eine Anlageentscheidung abzuleiten.“
Tipp: Test-Ergebnisse nutzen
Für 17,5 Prozent der Selbstständigen spielen Top-Platzierungen in Wettbewerben und bei Rankings eine Rolle (Durchschnitt: 9,3%). Rehms Rat an Anleger: „Viele wissen nicht, dass jedes Jahr verschiedene
Banken- und Vermögensverwalter-Tests von unabhängigen Experten durchgeführt und die besten Vermögensberater ausgezeichnet werden. Die Ergebnisse erleichtern die Auswahl unter vielen Anbietern.“
Der „Fuchs Report 2004“ wählte die Bank unter die TOP 3 der Vermögensverwalter in Liechtenstein und unter die TOP 10 im deutschsprachigen Ausland. Der „Elite Re-port“ von „Die Welt“ und „Welt am Sonntag“ bestätigte das Ergebnis: Platz vier in der Kategorie „Vertrauliches Vermögen“.
Repräsentative Ergebnisse für Deutschland
Die Raiffeisen Bank (Liechtenstein) beauftragte die GfK (Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung) Nürnberg mit der Befragung. Sie interviewte im August diesen Jahres 1003 Männer und Frauen ab 14 Jahren in ganz Deutschland. Die repräsentative Auswahl erfolgte durch ein Quotenverfahren.
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Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.
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Die Raiffeisen Bank (Liechtenstein) AG ist auf vermögende Kapitalanleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz spezialisiert. Sie verbindet Mittelstandsorientierung sowie Tradition einer Raiffeisenbank mit der Exklusivität einer Privatbank und den Vorteilen des Bankplatzes Liechtenstein. Sie ist dort seit 1998 vertreten.
Die Raiffeisenbank Kleinwalsertal AG ist mit 75 Prozent beteiligt, die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg hält 25 Prozent. 80 Prozent der Kunden kommen aus dem deutschsprachigen Raum. Das verwaltete Kundenvermögen beträgt 650 Mio. CHF (ca. 417 Mio. Euro; Wechselkurs 1 Euro = 1,5588 CHF, Stand 31.12.2003).











