(openPR) Bremsweg mit Premiumreifen bis zu 25 Prozent kürzer als mit Billig-Importen
Bonn, 20.10.2009 Umrüsten auf Winterreifen ist für einen Großteil der Autofahrer mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden. Neben der richtigen Reifenart sind zwei Faktoren wichtig, um bei Kälte oder Nässe sicher ans Ziel zu kommen: hochwertige Reifen und mindestens 4 Millimeter Profiltiefe.
Jeder Meter zählt!
Winterreifen sind bei Kälte, Eis und Schnee sicherer als Sommerreifen. Funktionstests der DEKRA haben gezeigt:Auf schneebedeckter Fahrbahn mit 50 km/h beträgt der Bremsweg mit Sommerreifen 62 Meter, der mit Winterreifen 31 Meter.
Für den Bremsweg ist neben der Reifenart auch deren Qualität maßgeblich. Die Bremswege mit Billigreifen, speziell auf nasser Fahrbahn, sind im Gegensatz zu denen mit Premiumreifen deutlich länger. Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h kamen bei Tests Fahrzeuge mit Premium-Winterreifen im Schnitt nach 39 Metern zum Stehen, während die Bremswege mit Billig-Importware bei durchschnittlich 52 Metern lagen. Billig kommt somit „teuer zum Stehen“.
Im Schadensfall kostet falsche Bereifung bares Geld
Die richtige Bereifung kann auch im Versicherungsfall eine Rolle spielen. Wer mit Sommerreifen oder zu wenig Profil auf schneeglatter Fahrbahn unterwegs ist, kann einen Teil des Versicherungsschutzes verlieren. Denn nicht nur der Gesetzgeber fordert eine den Witterungsbedingungen angepasste Bereifung, sondern auch der Versicherer.
Vier Millimeter Sicherheitsprofiltiefe
Beim Umrüsten ist darauf zu achten, dass die Reifen noch über ausreichend Profil verfügen. Das sind 4 Millimeter bei Winterreifen, denn bei einer geringeren Profiltiefe schwinden die für die Verzahnung mit dem Untergrund wichtigen Lamellen. Experten empfehlen Winterreifen ab einer Durchschnittstemperatur von unter 7 Grad Celsius. Eine weitere Faustregel lautet: „Winterreifen von Oktober bis Ostern“.













