(openPR) Vereinigung mit dem Bildungsportal?
Das Regierungspräsidium Chemnitz führt im Rahmen einer EU-Verordnung regelmäßig Vor-Ort-Kontrollen bei Bildungseinrichtungen des Regierungsbezirks durch, die Förderungen aus EU-Mitteln erhalten haben.
Da der Bildungsmarktplatz Sachsen, dessen Start sich immer wieder verzögert hatte, nun plötzlich in Bewegung geriet, ist anzunehmen, dass eine solche Prüfungskommission dem Entwicklungsteam endlich deutliche Forderungen gestellt hat. Nun soll der Bildungsmarktplatz Anfang nächsten Jahres endlich ins Netz gehen und Bildungssuchende über Aus- und Weiterbildungsangebote in ihrer Region informieren. Doch auch dieser überraschend bekannt gegebene Termin scheint angesichts fehlender Bildungsangebote eher fraglich. Die Bildungseinrichtungen scheuen die hohen Anfangsinvestitionen, da ein nachhaltiges Betreiberkonzept bis heute fehlt und ein langfristiger Betrieb des Bildungsmarktplatzes nicht sichergestellt ist.
Gründe für eine Überprüfung des Bildungsmarktplatzes gibt es durchaus, denn von "effizienter Mittelverwendung" kann man wahrlich nicht sprechen. Nach zwei Jahren Entwicklung liegt praktisch noch kein Ergebnis vor. Weiterhin kennzeichnen den Bildungsmarktplatz gleich mehrere Fälle von "Nichteinhaltung von Fristen", seit ca. acht Monaten sollte der Bildungsmarktplatz in Betrieb sein. Ob der " Zuwendungszweck" überhaupt erfüllt werden kann, wird sich frühestens im Januar nächsten Jahres zeigen und ist sehr fragwürdig.











