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Nur wenige Unternehmen lernen aus der Krise

Bild: Nur wenige Unternehmen lernen aus der Krise

(openPR) Bremen, 09. Oktober 2009. Den Kopf einziehen und abwarten – so gehen viele Unternehmen in Bremen „und umzu“ mit der Wirtschaftskrise um. Das jedenfalls beobachtet die Psychologin und Unternehmensberaterin Silke Katterbach. Doch das sei nicht der richtige Weg, betont sie. Vielmehr müssten Unternehmen ihre internen Strukturen flexibler gestalten, um Auftragsschwankungen besser auffangen zu können. Eine wichtige Voraussetzung dafür sei das Entwickeln und Vorleben von Werten.



Vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen beobachtet Silke Katterbach die Tendenz, den Kopf einzuziehen und darauf zu warten, dass die Lage „irgendwann wieder besser wird“. Sie spüre eine gewisse Hilflosigkeit bei ihren Kunden, denen es angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Situation und der Schnelllebigkeit im Wirtschaftsleben an berechenbaren Faktoren fehle, an denen sie sich orientieren können. So würden viele sinnvolle Veränderungen nicht umgesetzt.

Flexible Strukturen können Schwankungen auffangen

Dabei biete die Krise bei allen Schwierigkeiten auch gewisse Chancen: Denn wer jetzt seine internen Strukturen flexibilisiert, könne in Zukunft besser auf Schwankungen reagieren und sich so entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern, ist die Beraterin überzeugt. Eine entscheidende Erkenntnis sei dabei aus ihrer Sicht, dass Einzelintelligenzen nicht mehr ausreichen, um die Probleme der heutigen Zeit zu bewältigen. „Barack Obama macht es uns vor“, sagt Silke Katterbach, Geschäftsführerin der k.brio beratung GmbH. „Er gibt zu, dass er allein nicht viel ausrichten kann und holt sich deshalb die besten Leute zusammen. Er bietet Kooperation und Umdenken an.“ Ein Vorgehen in diesem Sinne rät sie auch den Unternehmen: „Führungskräfte müssen sich klar machen, dass sie heutzutage nicht mehr allein die Probleme lösen können“, sagt Katterbach. „Auch sie müssen sich ihre Experten, also ihre Mitarbeiter zusammenholen, sich mit ihnen austauschen, immer wieder in den Diskurs gehen und gemeinsam neue und andere Lösungen entwickeln.“ Aufgabe der Unternehmensführung sei es nicht mehr, intelligenter zu sein als das System. Vielmehr komme es darauf an, ein Netzwerk von Experten so zusammenzusetzen und zu moderieren, dass es für das Unternehmen nutzbar wird.

Gemeinsame Werte schaffen Identität

„Um in dieser Form zusammen arbeiten zu können, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden“, erklärt Silke Katterbach. „Und die liegen eindeutig auf der Werte-Ebene.“ Es komme in einem Netzwerk in entscheidendem Maße darauf an, Werte miteinander zu teilen: „Sobald ein einziger Mitarbeiter anfängt, nur noch seine eigenen Interessen zu verfolgen, passiert genau das, was in jedem System passiert: Es funktioniert nicht mehr. Es hinkt. Es läuft nicht rund.“ Deshalb sei es wichtig, dass Unternehmen Werte entwickeln und diese konsequent vorleben. „Nur so schaffen Unternehmer eine starke Identität für ihre Organisation. Und nur dann kann sich der Einzelne mit dem Unternehmen identifizieren.“ Auch hier nennt sie den US-Präsidenten als positives Beispiel: „Barack Obama symbolisiert in seiner ganzen Person so etwas wie einen Wertewandel: Weg von hohler Selbstüberschätzung, hin zu einer charismatischen Persönlichkeit, für die Fehler eine Chance sind.“

Um die Werteentwicklung in den Unternehmen zu forcieren, bietet die k.brio beratung GmbH Beratungsgespräche für Bremer Unternehmen an. „Bremen hat eine sehr werteorientierte Tradition und ist ein Symbol für Weltoffenheit und Unabhängigkeit, ein gesunder Boden also für eine Kultur, in der das ‚Anderssein’ erfolgreich macht“, so Katterbach. Besonders kleinen und wachsenden Unternehmen rät sie dazu, früh eine gemeinsame Werteebene herzustellen beziehungsweise die bestehenden Werte weiterzuentwickeln. „Das vermittelt den Menschen emotionale Stabilität und den Prozessen Planbarkeit. Das sind wichtige Voraussetzungen für den künftigen Unternehmenserfolg.“

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