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Rhein-Main soll zur gesundheitswirtschaftlichen Vorzeigeregion werden

09.10.200916:38 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Rhein-Main soll zur gesundheitswirtschaftlichen Vorzeigeregion werden
Die Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e.v. stellte auf ihrem Parlamentarischen Abend ihre Forderungen an die hessische Landespolitik vor.
Die Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e.v. stellte auf ihrem Parlamentarischen Abend ihre Forderungen an die hessische Landespolitik vor.

(openPR) Initiative fordert beim Parlamentarischen Abend eine enge Kooperation zwischen Wirtschafts- und Gesundheitspolitik

Rhein-Main ist eine der wirtschaftlich stärksten Gesundheitsregionen in Deutschland. „Die Region könnte ihre Potentiale aber noch stärker ausbauen, wenn Gesundheits- und Wirtschaftspolitik enger zusammenrücken würden und auch Ländergrenzen überwunden werden könnten“, erklärte Florian Gerster, Staatsminister a.D. und Vorsitzender der „gesundheitswirtschaft rhein-main e.v.“ beim ersten Parlamentarischen Abend der Initiative im Hessischen Landtag in Wiesbaden.



So liege die Zuständigkeit für Ärzte und Krankenhäuser beim Gesundheitsministerium, das Wirtschaftsministerium sei hingegen für den industriellen Bereich der Gesundheitswirtschaft wie Pharma und Medizintechnik verantwortlich. Forschung und Lehre seien wiederum dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst zugeordnet. Gerade die Gesundheitswirtschaft zeichne sich aber durch einen hohen Grad an Vernetzung und Interdisziplinarität aus. Dies müsse sich stärker in der politischen Arbeit widerspiegeln.

Als wichtige politische Handlungsfelder sieht der aus rund 170 Mitgliedern aller Bereiche der Gesundheitswirtschaft bestehende Verein die interdisziplinäre Förderung von Innovationen, den Bereich Forschung und Bildung sowie eine verbesserte Struktur der Gesundheitsversorgung. „Wir unterstützen die Politik gerne bei der Weiterentwicklung dieser Bereiche“, so Gerster. Auch die Entstehung eines sogenannten „Zweiten Gesundheitsmarktes“, in dem nicht Krankenversicherungen, sondern jeder Einzelne medizinische Leistungen nachfragt und bezahlt, erfordere „mehr Transparenz, einen souveränen und aufgeklärten Verbraucher und eine neue Politik, die dafür den Rahmen schafft“, so Gerster weiter.

Innovationsförderung verstärken
Die Forschung in der Region sei zwar einerseits ein Exportschlager, andererseits sei die Region in der Umsetzung von Forschung in Produkte nur mittelmäßig. „Hier gilt es Wege zu verkürzen und die Akteure zusammenzuführen“, mahnte Gerster, denn „ausschlaggebend für den internationalen Erfolg des Gesundheitsstandorts Rhein-Main wird auch in Zukunft die Innovationskraft der ansässigen Unternehmen sein“.

Aus- und Weiterbildung Top-Thema 2010
Der demografische Wandel, aber auch neue technische Innovationen in der Medizintechnik stellen die Aus- und Weiterbildung in den gesundheitsnahen Berufen vor neue Herausforderungen. So fehlen schon jetzt gute Ärzte und Medizintechniker. Die Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main wird das Thema Aus- und Weiterbildung deshalb zum Jahresthema 2010 machen und dabei mit Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern zusammenarbeiten.

Struktur der Gesundheitsversorgung verbessern
Um den Anforderungen des demografischen Wandels gerecht zu werden und die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auf höchstem Niveau zu sichern, ist eine optimale Struktur der Versorgung im niedergelassenen wie stationären Bereich erforderlich. Hier sieht die Initiative Gesundheitswirtschaft erheblichen Handlungsbedarf. Versorgungssicherheit für Patienten sowohl in den Ballungsgebieten als auch in den ländlichen Regionen, und zwar zu vernünftigen Preisen, dies seien die Herausforderungen vor denen wir stehen.

Zweiten Gesundheitsmarkt fördern
Um die Kräfte der Gesundheitswirtschaft weiter zu entfalten sei Konsumentensouveränität im Gesundheitswesen, das heißt Transparenz, Wettbewerb und Wahlmöglichkeiten, also Markt, nötig. Immer mehr Menschen seien bereit, für ihre Gesundheit einen wachsenden Anteil ihres Einkommens auszugeben. Diese Entwicklungen solle die Politik berücksichtigen. Die Chancen des zweiten Gesundheitsmarktes nutzen, bedeute mehr, als den Gesundheitstourismus in Kurorten zu fördern.

Der 2006 gegründeten Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e.v. gehören Krankenhäuser, Ärzte, Unternehmen der Branchen Pharma, Medizintechnik und Biotechnologie, Versicherungen, Beratungsunternehmen, Verbände, Kammern, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Politiker an.

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