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Bulldozer zerstören Land unkontaktierten Volkes

09.10.200908:18 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wie Fotos belegen, sind Bulldozer auf das Gebiet eines unkontaktierten Volkes eingedrungen, das in Paraguay in einer der entlegensten Ecken Südamerikas lebt.

Die von den Bulldozern angerichtete Verwüstung wurde auf Satelliten-Bildern eingefangen. Die schweren Maschinen wurden von dem brasilianischen Unternehmen Yaguarete Pora S.A. angemietet, um das Land in Nord Paraguay zwecks Viehhaltung zu roden. Es wird unterstellt, dass sie von Jacobo Kauenhowen angeheuert worden sind, dem Besitzer eines großen Bulldozer-Geschäfts in der nahen Mennonitensiedlung von Loma Plata.

Das Eindringen der Bulldozer in das Land der Indigenen ist vollkommen illegal. Die Regierung Paraguays hatte die Lizenz von Yaguarete, in dem Gebiet zu arbeiten, aufgehoben.

Die Ayoreo-Totobiegosode sind in Südamerika das einzige unkontaktierte Volk außerhalb des Amazonasgebietes. Tausende Hektar ihres Landes in der Chaco genannten Region im nördlichen Paraguay wurden im vergangenen Jahr nicht nur von Yaguarete, sondern auch von dem ebenfalls brasilianischen Unternehmen River Plate S.A. zerstört.

Einige Angehörige der Totobiegosode wurden bereits kontaktiert. Sie haben Verwandte unter jenen Indigenen, die noch unkontaktiert im Wald leben.
Einer lokalen Organisation zufolge, welche die Totobiegosode unterstützt, hat Yaguarete klar gemacht, dass das Unternehmen „weder indigene Rechte noch Paraguays Gesetze respektiert“.

Unkontaktierte Völker sind überaus anfällig, was jede Art von Kontakt zur Außenwelt betrifft, da es ihnen an Immunität gegen von außen eingeschleppte Krankheiten mangelt. In einem Dringlichkeitsbericht an die Vereinten Nationen beschrieb Survival im vergangenen Jahr die Bedrohung für die Totobiegosode als „die schwerwiegendste Bedrohung eines indigenen Volkes auf der ganzen Welt“.

Survival-Direktor Stephen Corry sagte heute: „Die Bulldozer müssen aufgehalten und aus dem Gebiet der Totobiegosode abgezogen werden. Welche Regierung könnte dem Treiben noch länger tatenlos zusehen?“

ENDE

Lesen Sie diese Meldung online: http://www.survival-international.de/nachrichten/5131

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