(openPR) Frankreich bietet ausländischen Unternehmen aus der Biotechnologie-branche gute Standortbedingungen für Forschung und Entwicklung
Die in der Biotechnologie entwickelten Anwendungen spielen für die Zukunft von Mensch und Umwelt eine entscheidende Rolle. Medikamente werden immer häufiger mit Biotechnologien hergestellt. Frankreich ist in diesem Bereich einer der führenden europäischen Standorte. Grund für die Dynamik ist unter anderem der hoch entwickelte Stand der Forschung. Eine gute Plattform zum Informationsaustausch bietet die vom 23. bis 25. September 2009 in Lille stattfindende Biotechnologie-Fachmesse EuroBio.
Die Dynamik der französischen Biotechnologie-Unternehmen, darunter Bio-Alliance, Nicox, ExonHit oder Hybrigenics, zeigt sich unter anderem in ihrer Vorreiterrolle in der Forschung. Einige Firmen erhalten Unterstützung von großen Pharmakonzernen, die in der Lage sind, umfangreiche Investitionen in F&E zu tätigen. Auch in Frankreich ansässige ausländische Biotechnologie-Firmen wie Amgen, Genentech oder Genzyme sind mittlerweile zu bedeutenden Bio-Pharma-Unternehmen aufgestiegen.
Kompetenzzentren mit der Ausrichtung Biotechnologie und Gesundheit
Seit 2005 unterstützen acht Kompetenzzentren die Entwicklung der Branche, indem sie insbesondere die Zusammenarbeit zwischen der Industrie und den öffentlichen Laboren fördern. Zu den Clustern zählen Lyonbiopôle www.lyonbiopole.org (Region Rhône-Alpes), Medicen www.medicen.org (Region Ile-de-France), Alsace BioValley www.alsace-biovalley.com (Region Elsass), Nutrition Santé Longévité www.eurasante.com (Region Nord-Pas-de-Calais), Atlantic Biothérapies www.atlantic-biotherapies.com (Region Pays de la Loire), Prod’Innov www.prodinnov.fr (Region Aquitanien), EuroBioMed (Regionen Languedoc-Roussillon/Provence-Alpes-Côte-d’Azur) und Cancer-Bio-Santé www.canceropole-toulouse.com (Region Midi-Pyrénées).
Für David Appia, Präsident der IFA, „agieren diese acht Kompetenzzentren als dynamische Plattformen, die von der Steuergutschrift auf Forschungsprojekte profitieren. Das Gesundheitswesen hat eine hohe Priorität für den Staat. Frankreich steht bei den Biotechnologien im europäischen Vergleich ganz vorne und hat somit alle Möglichkeiten, um Biotechnologie-Unternehmen, zumeist KMU, davon zu überzeugen, Frankreich als Standort auszuwählen.“
Steuergutschrift F&E:
Die antriebsstarke Forschung wird durch ein Steuermodell unterstützt, das im europäischen Vergleich derzeit den größten Anreiz bietet und auch für ausländische Unternehmen attraktiv ist. So hat beispielsweise das japanische Biotechnologie-Start-up CellSeed mit Schwerpunkt Zelltherapie die Stadt Lyon als Standort gewählt. Ausschlaggebend waren die sehr guten Möglichkeiten für die Durchführung klinischer Prüfungen in Frankreich, die Transparenz der Gesetzgebung, die in Frankreich geltenden ethischen Normen im Umgang mit dem Patienten und die Experten in der Region.
EuroBio 2009:
Auf der für die Biotechnologiebranche ausgerichteten Fachmesse werden die neuesten Anwendungen aus Medizin, Landwirtschaft und Industrie vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Trends und Fortschritte in F&E sowie aktuelle wirtschaftliche Rahmenbedingungen. 2008 verzeichneten die Veranstalter Aussteller aus über 20 Ländern, 5.000 Kongressteilnehmer, 120 Vortragende sowie 500 Unternehmen und Cluster. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.eurobio-event.com/.













