(openPR) Wien/München/Frankfurt, 23. September 2009 – Carl Zeiss, eine weltweit führende Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie, optimiert ihren Einkauf mit dem SAP-integrierten Lieferantenportal POOL4TOOL. Dieses verkürzt den Weg zwischen Carl Zeiss und seinen Lieferanten – Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferabrufe und Lieferavise werden nun elektronisch übermittelt. So senkt Carl Zeiss seine Kapital- und Prozesskosten entlang der Supply Chain. Einblicke in das Projekt erhalten Interessierte u.a. im Rahmen eines Fachvortrages auf dem BME Symposium von 11. bis 13. November 2009 in Berlin.
Den Schwerpunkt der Prozessoptimierung legte Carl Zeiss in der ersten Projektphase auf die globale Beschaffungslogistik und setzt nun die On-Demand Lösung POOL4TOOL SAP-integriert ein. Die Kommunikation zwischen dem SAP-System und POOL4TOOL basiert auf IDocs, die Daten werden über generische WebServices und SAP-Schnittstellen übertragen. So können Bestellungen automatisiert aus SAP nach POOL4TOOL übernommen und dem Lieferanten zur Verfügung gestellt werden. Nachdem dieser die Auftragsbestätigung am Online-Portal erfasst hat, werden sie nach vordefinierten Regeln nach SAP rückübermittelt. Mit den POOL4TOOL WebEDIs für Lieferabrufe und Lieferavise automatisiert Carl Zeiss den Wareneingangsprozess weitgehend. Die Bearbeitung erfolgt in Form von Web-Formularen. Neben kürzeren Durchlaufzeiten profitiert Carl Zeiss vor allem von der höheren Prozesssicherheit. In Phase 2 des Projektes sollen über die SAP Schnittstelle für VMI (Vendor Managed Invetory) auch die Lagerstände, Min- und Max-Grenzen sowie Bedarfe zwischen dem ERP-System und POOL4TOOL ausgetauscht werden. Die Carl Zeiss spezifischen „Yellow Pages“ – eine Visualisierung von Lieferantendaten ohne Schreibrechte – wurden unter Berücksichtigung der definierten Organisationseinheiten sowie den jeweiligen Zugriffsrechten in das Online-Portal integriert. Im Funktionsumfang enthalten sind u.a. ein integriertes Wiki für das interne Wissensmanagement sowie ein Workflow-gesteuertes Maßnahmenmanagement, in das auch die Lieferanten einbezogen werden. Das POOL4TOOL-Projekt zur Optimierung der Supply Chain ist ein Teilprojekt eines konzernweiten Projektes bei Carl Zeiss, mit dem die Logistikprozesse gestrafft werden.
In der nächsten Projektphase ab 2010 ist die Implementierung der POOL4TOOL-Lösungen für eSourcing und strategisches Lieferantenmanagement geplant. Manfred Martin, Manager Corporate Purchasing bei Carl Zeiss, erklärt den Nutzen der SRM-Lösung für sein Unternehmen: „Das strategische Lieferantenmanagement in einem globalen Umfeld sowie seine Überführung in die operative Umsetzung bringt große Herausforderungen für die Einkäufer mit sich. Indem wir beide Bereiche übergreifend mit dem Portal elektronisch unterstützen, können wir neue Strategien im Einkauf umsetzen und so die Kapital- und Prozesskosten entlang der Supply Chain senken.”
Gemeinsamer Fachvortrag auf dem BME Symposium
Einblicke in das Projekt erhalten Interessierte u.a. im Rahmen des 44. Symposiums Einkauf und Logistik des BME (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.) von 11. bis 13. November 2009 im Hotel InterContinental in Berlin.
Fachkonferenz 5 - Mittwoch, 11.11.2009, 15:30 – 16:15 Uhr
Collaborative Prozesse in Einkauf und Logistik – Kostensenkung durch effizientes Lieferantenmanagement
Referenten:
Manfred Martin, Manager Corporate Purchasing, Carl Zeiss AG
Thomas Dieringer, Geschäftsführer Selected Services GmbH – POOL4TOOL
POOL4TOOL ist am BME-Symposium darüber hinaus mit einem Messestand vertreten (Stand-Nr. C14).
www.bme-symposium.de
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