(openPR) „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ berichtet über Fatigue
Bonn (jti) – Den ganzen Tag müde zu sein, obwohl man zehn Stunden geschlafen hat; nicht arbeiten zu können, weil man sich nicht mehr richtig konzentrieren kann: Viele Krebs-Patienten kennen diese Situation – sie leiden unter extremer Erschöpfung, haben Schwierigkeiten, die einfachsten Dinge zu erledigen, und auch ausreichend Schlaf schafft keine Linderung. Diese Erschöpfung hat einen Namen: Fatigue. Nahezu alle Krebs-Patienten leiden während der Akutbehandlung ihrer Erkrankung unter den Symptomen. Bei vierzig Prozent von ihnen bleibt die Müdigkeit aber auch nach der Krebs-Therapie bestehen. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins berichtet die Deutsche Krebshilfe über die Auslöser dieser quälenden Erschöpfung und gibt Tipps, wie Betroffene ihre Müdigkeit überwinden können.
Thomas S. steht mitten im Leben, als ihn die Diagnose Hodgkin Lymphom, eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, trifft. Der 43-Jährige hat gerade eine neue Stelle angetreten, hat jetzt mehr Verantwortung als stellvertretender Bereichsleiter. Doch plötzlich ist nichts mehr wie früher. Seine Krebskrankheit wird mit Chemotherapeutika behandelt und nach jedem Zyklus fühlt sich der Werbefachmann müder und erschöpfter. „Eine Chemo- oder Strahlentherapie zerstört zwar den Tumor, greift aber auch gesunde Zellen an. Sind davon die roten Blutkörperchen betroffen, führt dies zu Blutarmut, einer ‚Anämie’. Dadurch werden die Organe schlechter mit Sauerstoff versorgt, es kommt zu einer starken und anhaltenden Müdigkeit“, erklärt Dr. Pia Heußner, Psychoonkologin am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Mehr zum Thema Fatigue, den Auslösern dieser chronischen Erschöpfung und ein ausführliches Interview mit Dr. Pia Heußner finden Sie in der Ausgabe 3/2009 des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“. Hier berichtet die gemeinnützige Organisation zudem über aktuelle Forschungsprojekte, die Aktivitäten ihres Förderkreises – des Mildred Scheel Kreises – sowie über Aktionen und Veranstaltungen zu Gunsten krebskranker Menschen.
Mit dem „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ informiert die Organisation regelmäßig über den Einsatz der ihr anvertrauten Spendengelder. Interessierte können die Zeitschrift kostenfrei anfordern bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 14 67, 53004 Bonn, oder unter www.krebshilfe.de als PDF-Datei abrufen.
Bonn, 18. September 2009
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