(openPR) Die Essener Landschaftsarchitekten Davids, Terfrüchte + Partner (DTP) haben mit ihrem Projekt „Carl Alexander Park - Baesweiler“ den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2009 gewonnen. Dieser bundesweit wichtigste Preis für Landschaftsarchitekten wird alle 2 Jahre verliehen und würdigt herausragende Planungsleistungen, die ästhetisch anspruchsvolle, innovative, ökologische Lösungen aufweisen. Die Essener Planer setzten sich mit ihrem Projekt gegen mehr als 120 Mitbewerber durch.
„Uns ist es in der Steinkohle- und Bergbaustadt Baesweiler gelungen, die ehemalige Zeche und Halde Carl-Alexander zu einer gefragten touristischen Destination zu entwickeln;“ so die Büroinhaber Peter Davids und Friedhelm Terfrüchte. Der BDLA (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten) lobt: „Die Arbeit überzeugt insbesondere durch die klare wie stimmige Konzentration intensiver Nutzung und sensibler touristischer Erschließung eines geschützten, wertvollen Landschaftsraums mit beeindruckenden Landschaftsbildern.“
Die feierliche Preisverleihung fand am 10. September 2009 in Berlin statt, im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Im Beisein von Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesbauministerium konnten Peter Davids und Friedhelm Terfrüchte die begehrte Auszeichnung aus den Händen von Andrea Gebhard, Präsidentin des BDLA und Kerstin Berg, Vizepräsidentin des BDLA in Empfang nehmen.
Projektdaten:
Entwurfsverfasser: Peter Davids, Friedhelm Terfrüchte,
Davids I Terfrüchte + Partner, Essen
Mitarbeiter: Daniel Alheid, Isabella de Medici, Johannes Middendorf, Martin Richardt, Klaus Tenhofen, Isabelle Weis
Fachplanung: PASD Feldmeier & Wrede, ASMUS + PRABUCKI Ingenieure, IFS Beratende Ingenieure für Bauwesen, Licht, Raum, Stadt
Bauherr: Stadt Baesweiler
Bauzeit: November 2005 bis Mai 2008
Juryurteil:
Der mittlerweile aufgegebene Bergbau hinterlässt in der flachen Landschaft um Baesweiler mit den schwarzen Abraumhalden weit sichtbare Landmarken. Aufgelassene Gewerbenutzung und Zutrittsverbote ließen über die Jahre hinweg intra muros ein besonderes sowie mittlerweile auch rechtlich geschütztes Pflanzen- und Tierreservat entstehen.
Mit dem beherzten Projekt gelingt es den Verfassern, eine Brücke zwischen den Belangen des Naturschutzes einerseits und der menschlichen Entdeckungslust andererseits zu schlagen und diesen Ort zu einer gefragten touristischen Destination zu entwickeln. Die ergänzenden Ausstattungen werden sinnvoll im strapazierfähigen Vorfeld konzentriert.
Attraktiv geführt und ungewohnt verwoben schwebt der neue Weg über die steile Böschung durch die Baumkronen direkt auf das schwarze und baumlose Plateau zu und eröffnet dort ein beeindruckendes Panorama.
Die Arbeit überzeugt insbesondere durch die klare wie stimmige Konzentration intensiver Nutzung und sensibler touristischer Erschließung eines geschützten, wertvollen Landschaftsraums mit beeindruckenden Landschaftsbildern. (Quelle: BDLA)











