(openPR) München – In nasskalten Monaten wie im Herbst sollte jeder Haushalt auf richtiges Heizen und Lüften achten. Denn das spart Energie, vertreibt Luftfeuchtigkeit und schützt vor Schimmel. Der SHK Bayern (Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern) empfiehlt Raumtemperaturen von ca. 22 Grad sowie zweimal täglich fünf- bis zehnminütiges Stoßlüften.
75 Prozent der im Haushalt benötigten Energie ist Heizwärme. Energiesparen fängt mit der richtigen Raumtemperatur an: Dabei helfen moderne Thermostatregler. Optimale Temperaturen sind in Wohnräumen 19 bis 22 Grad, in Schlafräumen 15 bis 18 Grad. Das Bad darf zwischen 22 und 24 Grad warm sein.
Um Heizkosten zu sparen ist es sinnvoll, nachts die Raumtemperatur um etwa fünf Grad zu senken. Das spart langfristig rund sechs Prozent Energie. Heizkosten verringern sich bis zu 15 Prozent, wenn nachts oder in Urlaubszeiten Rollläden heruntergelassen sind.
Richtig lüften beugt Schimmel vor und spart Energie
Schimmelpilze bevorzugen kalte und feuchte Räume. Selten genutzte Wohnbereiche sollten im Winter deshalb mindestens zwölf Grad warm sein. Erste Warnsignale für Schimmelpilze sind kleine Stockflecken an der Wand. Löst sich die Tapete, muss der Innungsfachmann geholt werden.
Zum sinnvollen Heizen gehört auch das richtige Lüften. Mit moderner Lüftungs- und Klimatechnik ist „kontrollierte Lüftung“ die beste Lösung. Der SHK Bayern weist darauf hin, dass im 4-Personen Haushalt enorme Mengen an Wasserdampf anfallen: allein 4 bis 8 Liter durch Atmen. Fenster öffnen allein reicht nicht aus – Zu- und Abluftfilter tragen dazu bei, dass weniger Schadstoffe von außen in die Wohnung eindringen und verhindern, dass unnötig Wärme verloren geht.










