(openPR) Das Hilchenhaus als steinerne Videoleinwand, die Ruine Nollig in Farben getaucht, im Kapellenberg angestrahlte Winzerfiguren – vom 2. bis 4. Oktober beginnt rund um Lorch die Nacht zu leuchten. Der Grund: das Projektionsfestival „Rheinpartie – auf zu neuen Ufern“, das zwischen Koblenz und Rüdesheim Schlösser, Burgen, Weinberge und Kirchen erstrahlen lässt.
Ganz wörtlich nimmt man das Motto „Auf zu neuen Ufern“ auf der Lorcher Rheinfähre. Mit Beginn der Dunkelheit verwandelt sich die Fähre in eine schwimmende Straußwirtschaft und bietet damit einen Logenplatz. Von kaum einem anderen Ort sind die Lichtinstallationen besser zu sehen als von der Strommitte aus. Rund zehn Lichtinstallationen kommen auf der Fahrt über den Rhein nach und nach in den Blick. Vom Postenturm und der Wernerkapelle in Bacharach über die Niederheimbacher „Jahreszeiten“ bis zu den zahlreichen Projekten in und um Lorch. Dazu gehört natürlich das „Glanzstück Hilchenhaus“. Als Startschuss zur Restaurierung geht es hier um die Themen Verwandlung, Schönheit und Licht, die im Kontrast zu den alten Mauern stehen. Kombiniert werden die Video-Bilder mit einer Dia-Projektion, deren Motive die Hotelruine unter virtuellen Gewächsen verschwinden lässt. Ebenfalls von der Fähre aus gut zu sehen sind die „Szenen aus dem Winzerleben“, die sich in den Querterrassen des Weingutes Laquai abspielen. Die zweidimensionalen Figuren stellen die Arbeitsschritte des Winzers im ersten querterrassierten Weinberg des Rheingaus dar. Untermalt werden die Installationen mit Musik von Antonio Vivaldi.
Die Fähre pendelt vom 2. bis 4. Oktober täglich ab 20.30 Uhr zwischen Lorch und Niederheimbach. Bei schlechtem Wetter sind die Sitzgelegenheiten überdacht. Kartenvorverkauf bei Schreibwaren Simon, Markt 2, 65391 Lorch, Tel.: 06726-81078.








