(openPR) Durchgängige Automatisierung mit RFID- und Codierleisten-Zielsteuerung
Produktivität deutlich verbessert – 12.000 Paketsendungen pro Monat
Reutlingen / Sinsheim – Im Logistikzentrum der Reiff Technische Produkte GmbH in Reutlingen-Betzingen wurden die Abläufe bei Ein- und Auslagerung mit einer Behälterförderanlage von GEBHARDT Fördertechnik GmbH neu gestaltet, sodass Produktivität und Lieferqualität wesentlich verbessert wurden. Der Unternehmensbereich der Reiff Gruppe beliefert Baugewerbe, Fahrzeug- und Maschinenbau, Werkstätten sowie Privatkunden mit Teilen aus der Antriebs-, Profil-, Dichtungs-, Fluid-, und Kunststofftechnik. 40.000 Standard-Artikel werden unter anderem in einem Kleinteilelager auf drei Etagen gelagert.
GEBHARDT Fördertechnik hat als Generalunternehmer in Zusammenarbeit mit Reiff, Scherr + Klimke und Aberle Automation die Konzeption für den innerbetrieblichen Materialfluß im Reiff Logistikzentrum entwickelt und umgesetzt. Im Mittelpunkt standen die Umstellung der Prozessschritte Warenannahme, Wareneingang und Warenausgang auf eine zeitgemäße Fördertechnik sowie die förder- und steuerungstechnische Einbindung des Kleinteilelagers mit der vor 20 Jahren installierten Förder- und Kommissionierstrecke. Die neue Behälterförder-Anlage von Warenannahme bis zum Versand wurde aus Komponenten des GEBHARDT Systems 300 in einem an die Lagerbereiche angrenzenden Hallenkomplex installiert.
Die Automatisierung wurde von Aberle Automation gemeinsam mit GEBHARDT Fördertechnik umgesetzt. Eine durchgängige Zielsteuerung wird durch Integration des für den neuen Logistik-Abschnitt eingesetzten RFID Systems und der im KTL vorhandenen Codierleisten-Technologie erreicht. Da beide Systeme miteinander kommunizieren, ist der Materialfluß in der Anlage ständig transparent. Schreib-Lese-Geräte (Siemens 12S) übertragen bzw. lesen die Ziel-Informationen auf dem Scheckkarten-großen RFID Etikett, mit dem die Behälter ausgestattet sind. Das RFID System übernimmt zusätzlich Daten, die aus der Codierleiste gelesen werden (BIT-Muster) und wertet sie aus.
Der Materialfluß ist bei Reiff jetzt durchgängig automatisiert: Die Sendungen werden an zwei Arbeitsplätzen ausgepackt, in Behälter umgepackt und zur Wareneingangskontrolle weitergeleitet. Behälter mit Lagerware werden nach Vereinnahmung und Verbuchung im SAP an der Schnittstelle zum Kleinteilelager ausgeschleust und weiter zur festgelegten Lagerebene transportiert. Kundenaufträge werden direkt zum Warenausgang geleitet. Die Zielsteuerung der Behälter erfolgt im KTL über die Codierleiste. Am Wareneingangs- und am Warenausgangsloop liest ein Scanner die Informationen und ein RFID SLG schreibt sie auf den Chip. In die Förderanlage ist eine Leerbehälter-Versorgung integriert, die vom Warenausgang aus Wareneingang und KTL bedient.
Durch die Ende 2007 in Betrieb genommene Anlage konnte die Produktivität deutlich erhöht werden; Laufwege der Mitarbeiter und Fehlerquote wurden drastisch reduziert. Nach einem dreiviertel Jahr ist Reiff mit der neuen Lösung hochzufrieden; pro Monat werden ca. 12.000 Pakete verschickt. Zurückhaltung gegenüber RFID wurde schon in der Planungsphase durch Kompetenz und professionelle Umsetzung ausgeräumt.














