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20 Prozent Einsparung durch Bonusprogramme

11.09.200908:43 UhrGesundheit & Medizin
Bild: 20 Prozent Einsparung durch Bonusprogramme
Bonuspunkte unter anderem für Fitnessprogramme zur Gesundheitsvorsorge stehen im Kreuzfeuer der Kritik
Bonuspunkte unter anderem für Fitnessprogramme zur Gesundheitsvorsorge stehen im Kreuzfeuer der Kritik

(openPR) „Behauptungen sind unseriös, wenn man sie nicht mit Fakten untermauern kann“, sagt Achim Segler, Vorstand der nord- und mitteldeutschen IKK (numIKK). Seine Kritik zielt in Richtung einiger Gesundheitsökonomen, die den wirtschaftlichen Nutzen der von praktisch allen Krankenkassen aufgelegten Bonusprogramme bezweifeln. „Wir können das Gegenteil beweisen!“

Im vergangenen Jahr waren nach Angaben des Nachrichtenmagazins Focus rund 100 Millionen Euro Beitragsgelder als Belohnung für gesundheitsbewusstes Verhalten der Versicherten eingesetzt worden. Die Kunden der numIKK sammeln nicht nur für die Teilnahme an den regelmäßigen Vorsorge- und Impfterminen Punkte. Bonuspunkte gibt es auch, wenn sie zu den von der Kasse erstatteten Gesundheitskursen oder zur Ernährungs- und Bewegungsberatung kommen. Dass diese vom Gesetzgeber ausdrücklich geforderten Extras langfristig Leistungsausgaben reduzieren, können sich die Gegner der Bonussysteme nicht vorstellen. Es fehle an Studien, mit denen sich die Wirksamkeit beweisen lasse, wurde unter anderem Wolfgang Greiner von der Uni Bielefeld im Nachrichtenmagazin Focus zitiert.

„Wir haben im Gegenteil sehr genaue Zahlen“, lautet die Antwort des Kassenvorstandes. Rund 20 Prozent weniger musste die numIKK zwischen 2005 und 2007 bei denjenigen Versicherten für Arztbehandlungen und Medikamente ausgeben, die sich in ihr Bonusprogramm eingeschrieben hatten.

Bonusprogramm ist dabei nicht gleich Bonusprogramm. Hier haben die gesetzlichen Krankenkassen sehr unterschiedliche Ansätze gewählt. Die numIKK konzentriert sich auf die gesetzliche Vorsorgeleistungen und qualitätsgesicherte Präventionsangebote, die durch Fachkräfte der numIKK wie Sportwissenschafter und Ernährungsexperten geprüft oder selber angeboten werden. Zudem sind die Krankenkassen verpflichtet, die Wirtschaftlichkeit der Bonusprogramme gegenüber den Aufsichten regelmäßig nachzuweisen. Dies habe die numIKK mit Erfolg getan.

Und auch die Versicherten sind inzwischen gesundheitsbewusster geworden, gehen öfter als früher zur Vorsorge und schauen sehr wohl darauf, welche Krankenkasse die für ihre individuelle Lebenssituation besten Zusatzleistungen anbietet. Das gilt inzwischen übrigens auch für die männlichen Kunden, die bisher nur äußerst selten beim Check up 35 oder bei der Krebs-Früherkennung gesehen wurden. Immerhin stellten sie nach der aktuellen Evaluation der numIKK ein Drittel aller Bonus-Teilnehmer.

„Wer heute noch meint, dass sich Krankenkassen auf das Bezahlen von Arztkosten und Medikamenten beschränken sollten, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden“, so Segler weiter. Über 1,7 Millionen Euro mehr haben Leistungen für die Kontrollgruppen ohne Bonusprogramm im Vergleich zu den Ausgaben für die Bonusteilnehmer verschlungen. „Und das können wir nicht allein unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten.“ Diese Summe setze sich zusammen aus Krankheiten und aus menschlichen Schicksalen. Achim Segler: „Wenn wir durch Präventionsangebote und Bonusprogramme für die Gesunderhaltung der Versicherten sorgen können, ist jeder Cent genau richtig eingesetzt!“

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