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numIKK und Physioherapeuten planen neue Trimm-Dich-Bewegung

30.07.200911:32 UhrGesundheit & Medizin
Bild: numIKK und Physioherapeuten planen neue Trimm-Dich-Bewegung

(openPR) CELLE. Als erste Krankenkasse plant die nord- und mitteldeutsche IKK (numIKK) einheitliche Qualitätsstandards für ihre Versicherten bei den so genannten Präventionsprogrammen. Parallel dazu soll ein wohnortnahes Netz aus Therapeuten und anderen Dienstleistern aufgebaut werden, die unter anderem Kurse zur Entspannung, zum Bewegungs- und Ernährungsverhalten oder zur Nikotinentwöhnung anbieten. Ziel ist, ähnlich wie bei der Trimm-Dich-Bewegung der 70er Jahre, in weiten Teilen der Bevölkerung Begeisterung für aktiv gesundheitsbewusstes Verhalten zu wecken.



Neben der numIKK haben schon weitere gesetzlichen Krankenkassen erkannt, dass sich Investitionen in die Gesundheitsvorsorge bezahlt machen. Dazu zählen nicht nur Nackentraining oder Rückenschule, mit denen die zum Beispiel für Schreibtischjobs typischen Schäden an der Wirbelsäule bekämpft werden. Es geht auch um Fitnessprogramme, um Koch- und Ernährungskurse, um die Stressreduktion und natürlich um alles, was mit dem Suchtverhalten zu tun hat. Aus diesen Bereichen sammelt das Expertenteam der numIKK Angebote von freien Therapeuten, Fitness-Studios, Volkshochschulen und Sportvereinen, aus denen die Kunden jetzt schon wählen können.

Präventionsangebote zu unbekannt?
Obwohl die Gebühren für anerkannte Kurse zu 100 Prozent von der numIKK übernommen werden und die Krankenkasse mit Prämienzahlungen über das Bonusprogramm lockt, hält sich die Teilnahme in Grenzen. „Viele unserer Versicherten wissen gar nicht, dass sie kostenlos sogar Nordic Walking lernen oder Muskelaufbautraining machen können”, beklagt Vorstand Achim Segler. Ein Grund dafür sei, dass man diese Angebote nicht mit Anzeigen oder Plakaten über das ganze Geschäftsgebiet hinweg umfassend bewerben könne. „Vor allem bei den Bewegungs- und Ernährungskursen sind die Inhalte an allen Orten und dort auch noch von Praxis zu Praxis unterschiedlich.”

Eigene Kurse erfolgreich getestet
Weil Kurse weniger als die Behandlung der durch Fehlernährung oder Bewegungsmangel verursachten Krankheiten kosten, will man nun mehr Begeisterung dafür wecken. Alle Versicherten sollen die gleichen qualitätsgesicherten Programme belegen können. Um die Akzeptanz zu testen, hat die numIKK bereits eigene Kurse entwickelt. Dieser Weg habe sich besser bewährt als die Zusammenarbeit mit überregional tätigen Partnern. „Kooperationen mit größeren Anbietern bringen uns nur in den Städten voran, während die ländlichen Regionen nahezu außen vor bleiben”, so Segler weiter.

Unterstützung für Physiotherapeuten
Deshalb geht die numIKK einen anderen Weg und will erreichen, was die Berufsgruppe trotz eigener wirtschaftlicher Interessen bisher nicht geschafft hat. Von der Mitte bis zum Norden und Osten Deutschlands hat sie zunächst die Physiotherapeuten aufgefordert, ihre bereits vorhandenen Kursangebote registrieren zu lassen. Alles, wofür gesetzliche Krankenkassen die Gebühren erstatten dürfen, wird im Internet unter der Adresse www.numikk.de/kurse veröffentlicht. Gleichzeitig bietet sie den Berufsverbänden Unterstützung bei der Entwicklung von Standards für diese Präventionsprogramme an, die dann mit einem Qualitätssiegel und überall gleichen Inhalten von jeder Physiotherapiepraxis übernommen werden können. „Wir wollen jedem Versicherten in jedem der von uns betreuten Bundesländer den Weg zu den Profis in der Physiotherapie öffnen”, erklärt Markus Susmann. Zusammen mit seiner Kollegin Manuela Grom ist der Diplom-Sportwissenschaftler für die Kursangebote der numIKK verantwortlich.

Entsteht daraus eine neue Koalition zwischen der Krankenkasse und den Therapiepraxen, die sich bisher als Opfer der Gesundheitsreform fühlen und über finanzielle Einbußen klagen? „Wir würden uns das für unsere Versicherten wünschen”, hofft Achim Segler. Allerdings erfordere das auch ein Umdenken bei den Wunschpartnern der numIKK. „Die Therapeuten sind Profis für die Leistungen, die wir für die Gesundheitsvorsorge brauchen.” Bisher allerdings sei man gewohnt, dass die Patienten mit der Überweisung erst dann kommen, wenn sie bereits krank sind. Dies habe zu einem Image der Branche geführt, dass nichts mit Trimm-Spaß und gesundem Freizeitvergnügen gemeinsam habe. „Entsprechende Angebote zu schaffen und für Freude an der Vorsorge zu werben ist eine Aufgabe, die wir zusammen in einem Netzwerk bewältigen können.”

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